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07/17/2008 09:48

Wilhelm-Wundt-Medaille für Psychologen Prof. Dr. Reinhold Kliegl von der Universität Potsdam

Sylvia Prietz Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit
Universität Potsdam

    Anlässlich des 46. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie wird Prof. Dr. Reinhold Kliegl von der Universität Potsdam am 21. Juli 2008 in Berlin die Wilhelm-Wundt-Medaille verliehen. Es handelt sich um den höchsten deutschen Psychologie-Preis, der seit 1952 bisher nur zehn Mal vergeben wurde. 2008 ehrt die Gesellschaft für Psychologie mit Reinhold Kliegl "einen herausragenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Kognitionspsychologie, der nicht zuletzt aufgrund seiner mathematischen Modellierung kognitiver Prozesse über höchste nationale wie internationale Anerkennung verfügt", heißt es in der Laudatio. Mit der Medaille ist gleichzeitig die Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie verbunden.

    Reinhold Kliegl studierte Psychologie an den Universitäten Regensburg und Boulder Colorado (USA). In Boulder erwarb er 1982 den Grad eines Ph.D. Anschließend arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck Institut für Bildungsforschung in Berlin, ehe er 1994 eine Professur für Allgemeine Psychologie an der Universität Potsdam übernahm. Im Jahre 2002 wurde ihm der Gottfried Wilhelm Leibniz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der höchstdotierte deutsche Förderpreis, verliehen. Der Wissenschaftler war viele Jahre Mitglied des Fachkollegiums Psychologie der DFG und ist seit 2007 Mitglied des Senats der DFG. Reinhold Kliegl beschäftigt sich mit der Frage, wie Aufmerksamkeitsprozesse auf das Lesen, die Wahrnehmung und Augenbewegungen Einfluss nehmen. Das Forschungsprogramm ist interdisziplinär und vereint Wissenschaftler aus den Bereichen Psychologie, Linguistik und der Theoretischen Physik.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Die Verleihung der Wilhelm-Wundt-Medaille findet am 21. Juli, 15.30 Uhr im ICC Berlin, Halle 3, 14057 Berlin statt.

    Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Reinhold Kliegl von der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-2868, -2869 E-Mail: kliegl@uni-potsdam.de zur Verfügung.

    Ein Foto von Prof. Kliegl senden wir Ihnen bei Bedarf gern zu.

    Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm182_08.htm im Internet abrufbar.


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    Criteria of this press release:
    Psychology
    transregional, national
    Personnel announcements
    German


     

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