Wird das Wissenschaftsmanagement weiblich? Auf den ersten Blick
sind Frauen im Wissenschaftsmanagement gut repräsentiert. Berufungen
auf Spitzenpositionen etwa in der Wissenschaftsförderung in
der jüngsten Zeit scheinen dafür zu sprechen, dass die Schnittstellen
zwischen Wissenschaft, Management und Politik hochqualifizierten
Frauen besondere Chancen bieten. Auf den zweiten Blick wird jedoch
deutlich, dass die Zahl der Frauen in den Führungsetagen von
Hochschulen, außeruniversitärer Forschung und Wissenschaftsförderung
noch immer gering ist. Höher ist der Frauenanteil freilich auf der
operativen Ebene. Die Aufmerksamkeit, die Frauen in herausgehobenen
Positionen auf sich ziehen, belegt eindrucksvoll das Verhältnis
der Ausnahmen zur Regel. Aus Sicht der Frauen sind die Karrierechancen
nicht immer zufriedenstellend. Aus Sicht der Organisationen wird
das Potenzial zur kompetenten Besetzung von Führungspositionen nicht
immer konsequent genutzt.
Die Veranstaltung wird nach den Ursachen dieser Defizite fragen und
Lösungsstrategien für die individuelle und die organisatorische Ebene
diskutieren.
Tagungstermin und -ort: 9.-10. Oktober 2008 an der DHV in Speyer
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich einerseits an Verantwortliche in den Personalabteilungen,insbesondere in der Personalentwicklung. Andererseits
wollen wir aber auch Frauen ansprechen, die als Referentinnen,
Projektleiterinnen, Geschäftsführerinnen etc. eine Karriere im Wissenschaftsmanagement machen oder anstreben.
Tagungsbeitrag:
180,00 Euro zzgl. 7 % Mehrwertsteuer
Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung des ZWM e.V.!
http://www.zwm-speyer.de
Es werden u.a. folgende Personen vortragen: Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki (Universität Zürich), Dr. Dorothee Dohrn (Societät für Unternehmensplanung,
Frankfurt am Main), Prof. Dr. Ada Pellert (Universität Krems), Prof. Dr. Adelheid Ehmke (European Platform
of Women Scientists, Brüssel) und Dr. Ulrike Eickhoff (DFG Bonn)
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Advanced scientific education, Science policy
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).