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09/16/2008 10:39

Deutsches Studentenwerk: Wohnraumförderungsgesetz für Studierenden-Wohnheime nutzen

Stefan Grob Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Studentenwerk

    ·Fast 2.500 neue Wohnheimlätze gegenüber 2007: Deutsches Studentenwerk (DSW)
    mit neuen Daten

    ·Bundesweit nun 225.000 öffentliche geförderte Wohnplätze für Studierende

    Berlin, 16. September 2008. "Der Wohnheimbau für Studierende zieht etwas an, das ist ein gutes und erfreuliches Signal für alle Studierenden und Studierwilige", freut sich Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). Wie der Studentenwerks-Bundesverband mit einer neuen statistischen Übersicht darlegt, ist die Zahl der Wohnheimplätze gegenüber dem Vorjahr um fast 2.500 gestiegen - dank aktueller Wohnheim-Neubauten vor allem in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. 5.500 weitere Plätze werden derzeit gebaut oder sind in Planung, davon rund die Hälfte in Bayern.

    Dobischat kritisiert aber, dass im Hochschulpakt I keine Investitionen in die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums vorgesehen waren; dies müsse sich beim Hochschulpakt II ändern. "Wer mehr Studierende will, muss nicht nur ausreichende Studienplätze zur Verfügung stellen, sondern auch campusnahen, günstigen Wohnraum, preiswerte Verpflegung, Beratung oder genügend Kita-Plätze", so Dobischat.

    Er fordert Bund und Länder auf, ihre Planungen für den Hochschulpakt II mit Investitionen in die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Studiums zu flankieren. Für den Wohnheimbau schlägt Dobischat konkret vor, dass die Länder Mittel aus dem Wohnraumförderungsgesetz (ehemals "Sozialer Wohnungsbau") für den Studentenwohnheimbau einsetzen, da den Ländern bis zum Jahr 2013 hier erheblich mehr Bundesmittel zur Verfügung stehen.

    Nach der jüngsten DSW-Statistik gibt es in Deutschland rund 225.000 mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnheimplätze für Studierende, davon bewirtschaften die 58 Studentenwerke über 180.000. Gemessen an der Zahl der Studierenden hat Sachsen mit 15,55% die höchste Versorgungsquote mit Wohnheimplätzen; bundesweit beträgt sie 12,13%.

    Für Studierende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, sind die Wohnheime die mit Abstand preisgünstigste Wohnform. In den Wohnheimen der Studentenwerke beträgt die durchschnittliche Monatsmiete gerade einmal rund 190 Euro - einschließlich aller Nebenkosten und vielerorts auch schon mit Internetanschluss.

    Die statistische Übersicht "Wohnraum für Studierende 2007" (30 Seiten) zum Download: http://www.studentenwerke.de/pdf/wohnraum_stud_08.pdf


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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