Schicksale zwischen Zuneigung und Ausbeutung in der Antike und im interkulturellen Vergleich.
Die Forschungsgruppe "Antike Sklaverei" (Mainz) behandelt in ihrer Mitarbeitersitzung diesen Themenschwerpunkt
Kindersklaven - Sklavenkinder
Mit den Kindersklaven der Antike beschäftigt sich eine von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Tagung des Akademieprojektes "Forschungen zur antiken Sklaverei".
Am 14. Oktober kommen etwa 60 Mitarbeiter des Forschungsvorhabens aus sieben europäischen Ländern und Nachwuchswissenschaftler des Trierer Graduiertenkollegs "Sklaverei - Knechtschaft und Frondienst - Zwangsarbeit" in den Räumen der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur zusammen.
Die Schicksale von Kindersklaven bewegen sich zwischen Zuneigung und Ausbeutung. Fünf Vorträge thematisieren unter anderem Kinderarbeit, das Leben und Sterben von Sklavenkindern und die Mutter-Kind-Beziehung im Altertum. Den Eröffnungsvortrag hält die Bayreuther Ethnologin Erdmute Alber, die der Frage nachgeht, wie der heutige Kinderhandel in Westafrika zu bewerten ist.
Auf diese Weise wird der Bogen zwischen Moderne und Antike gespannt und der Blick auf mögliche Parallelen gelenkt. Das im Jahr 1950 initiierte und heute von Prof. Dr. Heinz Heinen, Universität Trier, geleitete Projekt "Forschungen zur antiken Sklaverei" hat seinen Sitz an der Mainzer Akademie. Es gilt als eines der größten und ertragreichsten Forschungsvorhaben der deutschen Altertumswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und hat auch international Anerkennung gefunden.
http://www.adwmainz.de/index.php?id=673 - Tagungsprogramm
Steatitfigur eines kauernden schwarzen Sklavenjungen, 1. Jhdt. v. Chr. - 1. Jhdt. nach Chr. (Boston ...
Criteria of this press release:
Cultural sciences, History / archaeology, Social studies
transregional, national
Research projects, Scientific conferences
German

Steatitfigur eines kauernden schwarzen Sklavenjungen, 1. Jhdt. v. Chr. - 1. Jhdt. nach Chr. (Boston ...
You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).