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10/14/2008 11:33

Podiumsdiskussion: Welche Rolle spielt die sächsische Designbranche für den Kreativstandort Deutschland?

Dr. Peter Wittmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Länderkunde

    Unter der Überschrift "Re-scaling Design" findet am 23. Oktober 2008 im Rahmen der Designers Open in Leipzig eine öffentliche Podiumsdiskussion zu aktuellen Entwicklungen in der deutschen Designbranche statt. Dr. Bastian Lange vom Leibniz-Institut für Länderkunde vertritt das EU-Projekt ACRE (Accomodating Creative Knowledge), das aktuelle Entwicklungen im Bereich der Creative Industries auf europäischer Ebene untersucht.

    Die sächsische Designwirtschaft ist ein starker Wachstumsmarkt, auf dem sich eine steigende Zahl kleiner und mittlerer Unternehmen erfolgreich etablieren kann. Die Produkte der jungen Designbetriebe finden überregionalen, nationalen und internationalen Absatz. In Leipzig und Sachsen ist die Nachfrage dagegen relativ gering. Diesen Mangel gleichen die hier ansässigen Unternehmen durch überörtliche bzw. transnationale Kooperation, Vernetzung und Wissenstransfer aus. Deren bislang zu beobachtende Standorttreue ist jedoch gefährdet, denn nach wie vor fehlt es an wirksamen wirtschaftspolitischen Impulsen für die Branche. Dabei spielt die Designwirtschaft eine Vorreiter- und Multiplikatorenrolle für neue Wertschöpfungsketten.

    Vor diesem Hintergrund diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Kultur am 23. Oktober 2008, 18.00 bis 20.30 Uhr, im Designforum der Designers Open (Streifenhaus, Georgiring 4-6, 04103 Leipzig) die Rolle der Designbranche für die bundesdeutsche und internationale Positionierung Mitteldeutschlands als Kreativstandort. Die Veranstaltung mit dem Titel "Re-scaling Design" geht außerdem der Frage nach, was die Politik für das Wachstum und die internationale Vernetzung der Designbranche tun kann. Organisatoren sind das EU-Projekt ACRE, H&N Kultur- und Projektmanagement sowie das Kompetenznetzwerk multipl:cities.

    Dr. Bastian Lange vom Leibniz-Institut für Länderkunde wird aus wissenschaftlicher Sicht in das Thema einführen. Weitere Podiumsgäste sind Jan Hartmann (Designers Open, Leipzig), Joachim Kobuss (DesignersBusiness und unternehmen:design), Barbara Schmidt (Diplomdesignerin), Lucia Wingerath (Referentin Kultur- und Kreativwirtschaft und Kulturstiftungen/Auswärtiges Amt Berlin) sowie Klaus Wurpts (Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland). Ares Kalandides (Create Berlin e.V., multipl:cities) und Inga Wellmann (Einstein Forum, multipl:cities) werden die öffentliche Veranstaltung moderieren. Der Eintritt ist frei.

    Die Podiumsdiskussion bildet den Auftakt eines bundesweiten Netzwerkprojekts mit dem Ziel, den Designstandort Deutschland international bekannter zu machen. Impulsgeber sind die Messen Designers Open (Leipzig), Create Berlin und Köln Design.

    Weitere Informationen unter http://www.designersopen.de. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Bastian Lange, Leibniz-Institut für Länderkunde, Tel. 0341 255-6569, b_lange@ifl-leipzig.de


    More information:

    http://www.designersopen.de
    http://www.ifl-leipzig.de


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    Criteria of this press release:
    Art / design, Economics / business administration, Media and communication sciences, Politics
    regional
    Cooperation agreements, Transfer of Science or Research
    German


     


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