idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
10/17/2008 09:06

2. Platz beim Mia Seeger Preis für Anika-Verena Letsche

Ingrid Scholz M. A. Pressestelle
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

    Anika-Verena Letsche ist mit dem 2. Preis für Nachwuchsdesign der Mia Seeger Stiftung ausgezeichnet worden. Ihr Projekt "rescue.kit", ein interaktives Rettungssystem für den Erste-Hilfe-Einsatz, überzeugte die Jury und konnte sich unter 66 Beiträgen aus rund 30 Hochschulen klar positionieren. Betreut wurde die Arbeit von den Professoren Gerhard Reichert und Frank Zebner. Die Auszeichnung, die im Rahmen einer Festveranstaltung am 17. Oktober 2008 überreicht wird, ist mit 3.000 Euro dotiert.

    Bei der diesjährigen Ausschreibung des Mia-Seeger-Preises konnten Nachwuchsdesigner neuartige Lösungskonzepte und Produktentwürfe einreichen, die sich mit wichtigen Aspekten des Lebens und Zusammenlebens befassen.

    Wie reagiert man in einer Notfallsituation? Unsicherheit oder gar Berührungsängste von Ersthelfern können durchaus lebensbedrohend für den Betroffenen sein. Mit dem rescue.kit der jungen Nachwuchsdesignerin Anika-Verena Letsche von der HfG Schwäbisch Gmünd, das sie in zwei unterschiedlichen Ausfertigungen konzipierte, lassen sich derartige kritische Situationen künftig besser handhaben.

    Umgehängt ähnelt das System einer Rettungsweste, die in der technisch ausgefeilteren Variante als eine Art interaktiver Rettungsassistent fungiert. Kinn- und Halsbereich der Notfallopfers werden fest abstützt, integrierte Atem- und Pulssensoren überprüfen permanent die Vitalfunktionen. Über einen audio-visuellen Leitfaden erhält der Ersthelfer klare Anweisungen für die Sofortmaßnahmen wie beispielsweise, ob und wie intensiv eine Herzmassage durchgeführt werden sollte.

    Das Rettungssystem ist in erster Linie zum Einsatz im häuslichen Umfeld von Risikopatienten oder an Erste-Hilfe-Stationen in öffentlichen Gebäuden, Bus- und Bahnstationen gedacht. Die schlichtere Ausführung könnte hingegen einen Platz in jedem privaten Erste-Hilfe-Kästchen finden. Sie hat weniger technologische Finessen, doch die Erste-Hilfe-Maßnahmen sind Schritt für Schritt auf der Oberseite aufgedruckt und geben auch hier dem Ersthelfer große Sicherheit für die anstehenden Maßnahmen.

    Kontakt:

    Ingrid Scholz
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: +49(0)7171 602 617
    Mail: ingrid.scholz@hfg-gmuend.de


    More information:

    http://www.hfg-gmuend.de


    Images

    Rescue.kit
    Rescue.kit
    Source: HfG Schwäbisch Gmünd


    Criteria of this press release:
    Art / design
    regional
    Contests / awards
    German


     

    Rescue.kit


    For download

    x

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).