Darmstadt, 17.10.2008. Nobelpreisträger Peter Grünberg, der in Darmstadt studierte und promovierte, beobachtete zur Jahreswende 1987/1988 erstmals den "Riesenmagnetwiderstandseffekt". Grünberg und sein Jülicher Institutsleiter erkannten rasch die Anwendbarkeit des Effekts und beschlossen, ein Patent anzumelden. Nur neun Jahre nach der Entdeckung des Effektes brachte IBM ein fertiges Produkt auf den Markt: Eine Festplatte mit einer Kapazität von zehn Gigabyte. Für die damalige Zeit ein Quantensprung. Dadurch sicherte sich das Forschungszentrum Lizenzeinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe.
Diese Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft für neues, patentierbares Wissen ist Thema des 3. Patentforums RheinMainNeckar am Dienstag, den 21. Oktober, ab 16.30 Uhr. Mit der Prozesslernfabrik an der TU Darmstadt könnte der Veranstaltungsort zum Thema nicht besser gewählt sein. Den Startpunkt des Patentforums bildet eine Besichtigung der Prozesslernfabrik. Bei den anschließenden Vorträgen steht die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft im Mittelpunkt.
Prof. Dr. Anderl erläutert als Vizepräsident der TU Darmstadt die Patentstrategie der Universität. Dr. Cornelia Blau berichtet aus der Praxis ihrer universitären Transfereinrichtung in Kaiserslautern. Abschließend spricht Henning Schmidt von der Lynx Technik AG Weiterstadt über "Patente - Anmerkungen und Fragen aus Unternehmenssicht". Nach der Diskussion ist ab 19.30 Uhr eine Kontaktbörse geplant.
Veranstalter ist der Förderkreis Patentinformationszentrum Darmstadt e.V. Das Patentinformationszentrum Darmstadt ist eine Einrichtung der TU Darmstadt. Das Patentforum findet halbjährlich statt. Besonders eingeladen sind interessierte Unternehmen.
Termin:
3. Patentforum RheinMainNeckar,
Dienstag, den 21. Oktober, 16.30 Uhr,
Prozesslernfabrik (Gebäude L1|07), TU-Standort Lichtwiese, Petersenstraße, Darmstadt
he
http://www.main-patentforum.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
regional
Miscellaneous scientific news/publications, Transfer of Science or Research
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).