Nach dem Bildungsgipfel folgt die Praxis: Heute Abend (23. Oktober) wird in Berlin das erste nationale Science on Stage-Bildungsfestival eröffnet. Rund 230 naturwissenschaftliche Lehrkräfte aus 20 europäischen Ländern erarbeiten bis zum Sonntag (26. Oktober) neue Konzepte für den Unterricht, tauschen sich auf einem Markt der Experimente aus und präsentieren auf der Bühne Wissenschaftsshows mit ihren Schülern. Die TSB Technologiestiftung Berlin unterstützt Science on Stage.
Auf dem gestrigen Bildungsgipfel der Kanzlerin haben sich Bund und Länder auf gemeinsame Ziele in der Bildungspolitik verständigt. Unter anderem soll ein wissenschaftliches Exzellenznetzwerk eine Studie durchführen, um Grundlagendaten für die Bewertung von Bildungskonzepten zu erhalten. "Dabei käme es jetzt vor allem darauf an, endlich etwas zu verändern", sagt Dr. Wolfgang Welz, Vorstand des gemeinnützigen Vereins Science on Stage Deutschland. "Seit Jahren geben uns die anderen europäischen Länder Beispiele, wie man es besser machen kann. Deshalb ist der Blick über den nationalen Tellerrand für Deutschland so wichtig."
Seit dem Jahr 2000 knüpft die europäische Initiative "Science on Stage" ein internationales Netzwerk für Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften - unabhängig von den administrativen Bedingungen in den einzelnen Staaten. Zum ersten Mal veranstaltet nun ein Land in Europa ein eigenes, nationales Science on Stage-Bildungsfestival: Unter der Schirmherrschaft der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland treffen sich vom 23. bis 26. Oktober 230 naturwissenschaftliche Lehrkräfte und Bildungsfachleute aus 20 europäischen Ländern in der traditionsreichen "Urania" in Berlin, um voneinander zu lernen. "Will man die Leistungen der Schüler verbessern, muss man den Lehrern helfen", sagt Wolfgang Welz. "Die föderale Bildungsdebatte ist da bislang nicht hilfreich - was wir brauchen, sind praxisnahe Konzepte für zeitgemäßen und interessanten naturwissenschaftlichen Unterricht."
Die Leitfragen des Festivals sind daher sehr praxisorientiert: Wie unterrichte ich, wenn ich den Stoff selbst nicht beherrsche? (Naturwissenschaft in Kindergarten und Grundschule) Wie funktioniert fächerübergreifender Unterricht im Schulalltag? Von welchen europäischen Ländern können wir da lernen? Warum klappt das "good practice"-Beispiel in meiner Klasse nicht? Wie kann ich meinen Unterricht selbst evaluieren? Was nutzen die vielen "Schülerlabore" außerhalb der Schule wirklich? Alleinunterhalter oder Moderator - wie sieht der Naturwissenschafts-Lehrer von morgen aus?
Die Veranstaltung wird unterstützt vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative THINK ING., dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, der TSB Technologiestiftung Berlin und weiteren Förderern.
Science on Stage Deutschland e.V.
Stefanie Schlunk (Geschäftsführung)
Poststr. 4/5
10178 Berlin
Pressekontakt:
Wolfgang Richter
Wissenschaftsjournalist
Tel.: 0171 - 6 22 59 36
w.richter@science-on-stage.de
http://www.science-on-stage.de
Criteria of this press release:
Biology, Chemistry, Mathematics, Physics / astronomy, Teaching / education
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Schools and science
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).