13 Bewerber präsentieren der Jury ihre Konzepte für Neugründungen oder Ausbau von Fachhochschulen
Der Wettbewerb zum Ausbau der Fachhochschullandschaft geht in die entscheidende Phase. Die 13 Bewerber, die sich mit ihren Anträgen auf Neugründung einer Fachhochschule oder auf Ausbau bestehender Fachhochschulen mit ihren Konzepten in der ersten Runde des Wettbewerbs durchgesetzt haben, präsentieren ihre Konzepte am kommenden Freitag (30. Oktober) und Samstag (1. November) der vom Innovationsministerium eingerichteten Jury. Die Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft unter der Leitung von Staatssekretär a.D. Dr. Fritz Schaumann werden bis Ende November eine Empfehlung erarbeiten, die der Landesregierung als Entscheidungsgrundlage dient. Die Umsetzung der Ausbaupläne soll noch in diesem Jahr beginnen.
Die Landesregierung hatte zu diesem Wettbewerb aufgerufen, um in den kommenden Jahren durch den Ausbau der Fachhochschullandschaft 10.000 neue Studienplätze zu schaffen. Die Konzepte, die die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ins Zentrum der Studienangebote stellen, wurden von Fachhochschulen, Städten und Kreisen oder Industrie- und Handelskammern erarbeitet und - so die Vorgabe an die Jury - regional abgestimmt. Die neuen Fachhochschulen sollen jeweils 2.500 Studienplätze anbieten. Bereits bestehende Fachhochschulen, deren Konzepte sich im Wettbewerb durchsetzen, sollen um jeweils 500 Studienplätze ausgebaut werden. Bis zu 5.000 dieser insgesamt 10.000 neuen Studienplätze sollen in den vom Rückzug des Steinkohlebergbaus betroffenen Regionen geschaffen werden.
Am Freitag präsentieren die Kreise Kleve, Unna, Minden-Lübbecke, die Verbünde der Städte Moers/Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn/Rheinberg ("wir4") und der Städte Hamm/Lippstadt, der Bewerberverbund Mülheim/Bottrop/Unternehmerverbandsgruppe Duisburg/IHK zu Essen sowie die Fachhochschulen Aachen, Köln, Niederrhein und Gelsenkirchen ihre Konzepte. Am Samstag stellen die Fachhochschulen Bochum und Dortmund sowie der Hochschulverbund Westfalen ihre Bewerbungen vor.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
regional
Contests / awards, Science policy
German

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