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12/28/2000 00:00

Vom ZDF an die TU Braunschweig

Ulrike Rolf Presse und Kommunikation
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

    Dr. Christian Floto erhält Lehrstuhl für Medieneinsatz in der Wissenschaft

    Der Leiter der ZDF-Redaktion Gesundheit und Natur, Dr. Christian Floto, wird ab dem 1. März 2001 Professor für Medieneinsatz in der Wissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig. In dieser Funktion wird Floto maßgeblich für den Studiengang Medienwissenschaften zuständig sein, der gemeinsam von der TU und der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig angeboten wird. Floto, in der Öffentlichkeit vor allem bekannt als Redaktionsleiter und Moderator des Gesundheitsmagazins »Praxis«, wird gleichzeitig das Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) in Göttingen leiten.

    Nach sieben Jahren erfolgreichen »Praxis«-Einsatzes wird sich der Medienprofi jetzt der Theorie widmen. Seine Erfahrungen und Fertigkeiten bei der Vermittlung wissenschaftlicher Themen für breite Zielgruppen werden jedoch - ebenso wie seine Managementqualitäten - auch bei seinen künftigen Aufgaben nicht minder gefragt sein. Motivation für den Wechsel an die Hochschule ist für den 44 Jahre alten gebürtigen Lübecker die Suche nach neuen Herausforderungen: »Im Medienbereich habe ich jetzt so gut wie alles gemacht und erreicht - jetzt wird es Zeit für etwas Neues«, so Floto. Der Hochschulbetrieb ist ihm jedoch ebenso wie die Geschäftsführertätigkeit keineswegs fremd: Nach dem Studium der Humanmedizin in Kiel und Lübeck und der Promotion zum Dr. med. 1982 war er Referent am Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen in Mainz, Ärztlicher Geschäftsführer der Landesärztekammer Hessen und schießlich Akademischer Rat an der Abteilung »Theoretische Medizin« der Universität Osnabrück.

    Seine ersten Medien-Sporen verdiente sich Floto schon während des Medizin-Studiums als freier Mitarbeiter in der Kulturredaktion der Lübecker Nachrichten. Später wechselte er zum Rundfunk und produzierte ür den Schweizerischen DRS und die ARD unter anderem Features und Live-Reportagen aus Kultur, Wissenschaft und Außenpolitik. Als Moderator der NDR-Kultursendung »Von Binnenland und Waterkant« war seine Stimme vor allem im Norden bekannt. 1992 wechselte er in die Redaktion Gesundheit und Natur des ZDF, die er seit 1993 leitet.

    Aus der Mainzer Sendeanstalt verabschiedet er sich im Januar mit zwei Glanzlichtern des Wissenschaftsjournalismus, anhand deren sich Interessierte schon vorab einen Einblick in die Kompetenz des künftigen TU-Professors verschaffen können: »Faszination Liebe - Das Wunder des Lebens«, eine Dokumentation, die unter seiner Redaktion entstand, zeigt die abenteuerliche Entstehung des Lebens. Der weltberühmte Fotograf und Kameramann Lennart Nilsson hat dafür Bilder von den Ei- und Samenzellen bis hin zur Geburt in bis zu 2000-facher Vergrößerung für die Zuschauer festgehalten. Das ZDF zeigt den Beitrag am Mittwoch, 10. Januar 2001, um 22.15 Uhr. Die »Praxis-extra Nacht - Von Tätern, Toten und Tabus - Innenansichten der Gerichtsmedizin«, wird bereits am Mittwoch, 3. Januar 2001, um 0.15 Uhr wiederholt. Sie stellt die Arbeit der Rechtsmediziner am Beispiel eines großen Institutes in Deutschland vor und zeigt die Zusammenarbeit mit Kriminalisten und anderen Spezialisten: vom Erstbefund am Tatort bis zur Exhumierung. Bei ihrer Erstausstrahlung Herbst 1998 hatte diese Sendung bundesweit für Aufsehen gesorgt.


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    Criteria of this press release:
    Information technology, Media and communication sciences, Social studies
    transregional, national
    Personnel announcements, Studies and teaching
    German


     

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