idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
10/31/2008 12:07

3. Deutscher Wirbelsäulenkongress in Ulm verdeutlicht Stellenwert des Fachgebiets (27.-29.11.2008)

Petra Schultze Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Ulm

    Vom 27. bis 29. November 2008 findet im Congress Center Ulm zum dritten Mal der Deutsche Wirbelsäulenkongress statt. Die Schwerpunkte des Programms sind vielfältig. Sie reichen von Grundlagenforschung und konservativen Therapien sowie modernen Operationstechniken über visionäre Technologien bis hin zum Komplikationsmanagement und gesundheitspolitischen Fragestellungen. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf biomechanischen Aspekten - dem Einsatz und auch den Grenzen von Implantaten.

    Diese Ausrichtung trägt die persönliche Handschrift des Kongresspräsidenten und gleichzeitig des amtierenden Präsidenten der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) Prof. Dr. Hans-Joachim Wilke, Leiter der Wirbelsäulenforschung am Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik des Universitätsklinikums Ulm. "In vielen experimentellen und mathematischen Studien wurden neue Operationsmethoden und Implantatsysteme getestet und optimiert", berichtet Prof. Wilke von der Arbeit des Instituts. "Beispielsweise eröffneten sich durch den Einsatz neuer Implantate und Biomaterialien neue Operationsverfahren bei Menschen mit Verletzungen, Verschleißerscheinungen, Tumoren oder mit Osteoporose. Große Hoffnungen werden derzeit in den biologischen Gewebsersatz gesetzt. Hier arbeiten wir daran, aus körpereigenen Zellen oder Stammzellen vitale Implantate zu erzeugen."

    Der Kongress bietet nicht nur den Mitarbeitern der Forschungsgruppe von Prof. Wilke Gelegenheit Ihre Studien vorzustellen. Über 300 Vortragsanmeldungen zu aktuellen Forschungsinhalten wurden aus dem gesamten europäischen Raum eingereicht. "Diese rege Beteiligung zeigt einmal mehr, dass der Kongress der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft eine große Bedeutung erlangt hat. Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft gründete sich im Jahr 2006 aus den beiden traditionsreichen und etablierten Gesellschaften für Wirbelsäulenchirurgie und Wirbelsäulenforschung mit dem Ziel, gemeinsam die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung direkt in die Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen einzubringen", berichtet Wilke. Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft hat sich mittlerweile sogar zur mitgliederstärksten Gesellschaft in Europa zu diesem Thema entwickelt. Es werden mehr als 1000 Kongressteilnehmer erwartet.

    Hochkarätige und spannende Studien werden vorgestellt, die Einblick in die innovative Kraft des Fachgebietes geben, etwa zu bewegungserhaltenden Operationsverfahren mit dynamischen Implantaten oder Bandscheibenprothesen. Insgesamt 80 Vorträge in zwölf thematisch unterteilten Sessions zu den Themenkomplexen Bandscheibenendoprothetik für die Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule, dynamische Stabilisierung/Biomechanik, Osteoporose, Skoliose, bildgebende Verfahren und gesundheitspolitische Aspekte lassen auf wegweisende Ergebnisse im Nachklang des Kongresses hoffen. Ergänzend dazu werden über 160 Wissenschaftler ihre Ergebnisse als Poster präsentieren - hierzu gibt es spezielle Sessions.

    Begleitend zur Tagung findet eine Industrieausstellung statt, in der mehr als 60 Unternehmen ihr Spektrum an neuen Produkten vorstellen werden. Alle Informationen zum 3. Deutschen Wirbelsäulenkongress finden Sie immer aktuell auf der Homepage www.dwg2008.de.

    Journalisten sind herzlich eingeladen, sich auf dem Kongress über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Wirbelsäulenerkrankungen zu informieren. Bitte akkreditieren Sie sich auf der genannten Kongress-Homepage. Die Kongresspressekonferenz findet am Donnerstag, den 27. November, um 13.30 Uhr statt. Dazu erhalten Sie noch eine gesonderte Einladung.

    Diese Pressemitteilung wird von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Ulm herausgegeben.

    Deutsche Wirbelsäulengesellschaft e.V.
    Geschäftsstelle
    Helmholtzstraße 14, 89081 Ulm
    Tel: 0731 - 500 55302
    Fax: 0731 - 500 55302
    www.dwg.org

    Kongressorganisation und Pressebetreuung:
    Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Romy Held
    Markt 8, 07743 Jena
    Tel: 03641/3533229
    E-Mail: presse@conventus.de

    Mit freundlichen Grüßen,
    Petra Schultze

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Universitätsklinikum Ulm
    Albert-Einstein-Allee 29
    D - 89081 Ulm

    Tel.: +49 - (0)731 - 500 43025
    Fax: +49 - (0)731 - 500 43026
    Mail: petra.schultze@uniklinik-ulm.de
    Internet: www.uniklinik-ulm.de


    More information:

    http://www.dwg2008.de - Programm Deutscher Wirbelsäulenkongress
    http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/institute/unfallchir-forschung-und-biomecha... - Institut für unfallchirurgische Forschung und Biomechanik am Universitätsklinikum Ulm
    http://www.dwg.org - Deutsche Wirbelsäulengesellschaft e.V.
    http://www.uniklinik-ulm.de - Universitätsklinikum Ulm


    Images

    Criteria of this press release:
    Biology, Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
    transregional, national
    Press events, Scientific conferences
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).