Symposium und "Faculty Club" sollen der Vernetzung dienen und Potentiale bündeln
Lebenswissenschaftler von Universität, Klinikum und Max-Planck-Campus haben eine gemeinsame Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Im Rahmen des Symposiums "Lebenswissenschaften in Tübingen" wollen sie sich stärker vernetzen und damit die Qualität und Attraktivität der Forschung in Tübingen verbessern. Das erste Symposium findet am 6. und 7. November auf dem Max-Planck-Campus statt.
Tübingen, Universitätsstadt und Standort zahlreicher Forschungseinrichtungen, zieht Studenten und Wissenschaftler aus aller Welt an. Die Forschungslandschaft in Tübingen ist so vielfältig, dass man sie nur mit Mühe überblicken kann. Diesen Überblick wollen Biologen, Chemiker und Mediziner nun schaffen: Im Rahmen des zweitägigen Symposiums "Lebenswissenschaften in Tübingen" werden rund 90 Wissenschaftler über aktuelle Forschungsprojekte aus den Bereichen Evolution und Ökologie, Zell- und Entwicklungsbiologie, Krebsforschung, sowie Immun- und Infektionsbiologie diskutieren. Dabei geht es jedoch weniger um Wissensvermittlung, sondern vielmehr um mögliche Kooperationen. "Es soll ein Forum entstehen, in dem wir uns persönlich kennen lernen, wissenschaftlich austauschen und neue Forschungsprojekte initiieren können", sagte Andrei Lupas, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie. Das Symposium wird von nun an jedes Jahr im November stattfinden.
Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen, begrüßt die Initiative der Forscher. "Wenn wir Spitzenforschung in Tübingen etablieren und ausbauen wollen, müssen Universität, Klinik und die Max-Planck-Institute an einem Strang ziehen und ihre Potenziale bündeln", so Engler.
Zusätzlich zum jährlichen Symposium wollen die Tübinger Lebenswissenschaftler einen "Faculty Club" etablieren. Dieses Diskussionsforum soll zwei Mal pro Jahr, im März und Juni, stattfinden und neuen Professoren und Arbeitsgruppenleitern einen schnellen Anschluss an die Tübinger Forschungslandschaft ermöglichen. Die neuen Köpfe werden sich mit Kurzvorträgen der Wissenschaftlergemeinde vorstellen.
Hinweise für Redaktionen:
Zu den Vorträgen haben nur eingeladene Wissenschaftler Zutritt. Auf Anfrage schicken wir Ihnen jedoch gerne das komplette Programm zu und vermitteln Ihnen Gespräche mit einzelnen Wissenschaftlern.
Bitte senden Sie uns bei Veröffentlichung einen Beleg.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andrei Lupas,
Tel: 07071-601-341
E-Mail: Andrei.Lupas@tuebingen.mpg.de
Dr. Susanne Diederich (Presse- und Öffentlichkeitsabteilung)
Tel: 07071-601-333
E-Mail: presse@tuebingen.mpg.de
Der Max-Planck-Campus Tübingen beherbergt die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie und biologische Kybernetik, sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium. Insgesamt arbeiten und forschen rund 700 Personen auf dem Campus. Seine Institute sind Teil der 82 Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Criteria of this press release:
Biology, Chemistry, Medicine
regional
Cooperation agreements, Scientific conferences
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