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01/07/2001 11:09

Zum neuen Jahrtausend ein neues Rechnungswesen

Sabine Gerbaulet Science Communication Centre - Abteilung Kommunikation
Technische Universität Darmstadt

    TU Darmstadt: Zum neuen Jahrtausend ein neues Rechnungswesen

    Die erste Buchung am ersten Arbeitstag des neuen Jahrtausends markiert an der TU Darmstadt den Beginn eines neuen Zeitalters im Rechnungswesen: Termingerecht fand mit Jahresbeginn die Umstellung von der Kameralistik zu der - in der Wirtschaft üblichen - kaufmännischen Buchführung statt.
    Im Hinblick auf die zeitliche Dimension des gesamten Reformprozesses der Universität, der bereits 1993 mit dem Modellversuch zum Globalhaushalt gestartet wurde, ist dies ein weiterer notwendiger Schritt auf dem Weg zur Autonomie der TU Darmstadt, wie sie im Modellversuch ELAN (Effektivitätssteigerung, Leistungsvereinbarung, Autonomie und Nutzenkontrolle) mit der hessischen Landesregierung zur Zeit ausgehandelt wird.
    Für die betroffenen Bediensteten ist die sogenannte Produktivsetzung der SAP-Software am 2.1.2001 ein besonderer Meilenstein, dem intensive Schulungen über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des laufenden Dienstbetriebs vorausgingen. Weit über die reguläre Arbeitszeit hinaus und teilweise bis an die Grenze der physischen und psychischen Belastbarkeit haben alle Beteiligten mit großem Engagement dafür gesorgt, dass der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden konnte.
    Eingebettet ist der Reformprozess in die Einführung der Neuen Verwaltungssteuerung in der hessischen Landesverwaltung; ab 2003 soll dies zu einer Mittelzuweisung des Landes nach leistungsorientierten Kriterien mit einem festen Budget führen. Voraussetzung ist neben der nun in Betrieb gegangenen Finanzbuchhaltung die in den nächsten Jahren aufzubauende Kosten- und Leistungsrechnung, die den Entscheidungsträgern der Universität bessere Daten für den effizienten Einsatz der Mittel liefern wird.
    So wie auf Landesebene die Universität die finanzielle Verantwortung für den Mitteleinsatz gegenüber Regierung und Parlament übernehmen und vertreten muss, so wird dies in Zukunft nach innen auch für das Verhältnis zu den Fachbereichen gelten. Kostensenkungspotentiale können z.B. viel besser genutzt werden, wenn finanzielle Handlungsspielräume auf Fachbereichsebene eröffnet werden, die Entscheidung und Verantwortung für den Mitteleinsatz "vor Ort" ermöglichen. Die Gestaltung dieses Prozesses steht im Vordergrund der laufenden Projektarbeit.
    Der Bedeutung dieser Reform der Hochschulverwaltung trägt auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Rechnung, die den Umstellungsprozess an der TU Darmstadt nach einem anspruchsvollen Begutachtungsverfahren mit 50 Prozent der Kosten für die SAP-Software und die Hardware unterstützt.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Organisational matters
    German


     

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