Im Rahmen der Studierendenbefragung für das CHE-HochschulRanking wurde auch nach der Nutzung und Bewertung des Hochschulsportes gefragt. Studierende an Universitäten geben den Angeboten gute Noten. Fachhochschulstudierende nutzen den Hochschulsport seltener und urteilen kritischer.
Insbesondere an Universitäten ist Hochschulsport bei den Studierenden beliebt. Bei einer Befragung der rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Studiengänge gab an Universitäten rund ein Viertel an, aktuell am Hochschulsport teilzunehmen. Rund 60 Prozent der Befragten haben irgendwann im Laufe ihres Studiums schon einmal teilgenommen. Das Sportangebot insgesamt wurde auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) durchschnittlich mit der Note 1,8 bewertet. Besonders die Qualität der Übungsleitenden mit 1,2 und die Breite des Angebotes mit 1,5 bekamen Bestnoten. Die Qualität der Sportstätten bekam die Durchschnittsnote 2,2
An Fachhochschulen nehmen deutlich weniger Studierende Sportangebote der Hochschulen wahr und bewerten diese auch schlechter als die Uni-Studierenden. Aktuell nehmen rund ein Siebtel der Fachhochschul-Befragten am Hochschulsport teil, rund 40 Prozent gaben an, irgendwann einmal am Hochschulsport teilgenommen zu haben. Insgesamt wird von Fachhochschulstudierenden der Hochschulsport mit einer 2,3 (Fachhochschulen mit Anbindung an ein universitäres Programm) bzw. mit 2,5 (Fachhochschulen mit ausschließlich eigenem Programm) benotet.
An manchen Fachhochschulen wird nur ein - im Vergleich zu Universitäten - weniger umfangreiches, eigenständiges Programm angeboten. Jedoch auch wenn das Hochschulsportangebot einer benachbarten Universität genutzt werden kann, ist die Teilnahmehäufigkeit bei den Fachhochschulstudierenden geringer und die Angebotsqualität wird kritischer beurteilt.
Im Rahmen der Studierendenbefragung für das CHE-HochschulRanking 2009 wurde neben der seit mehreren Jahren abgefragten Qualitätsbeurteilung des Hochschulsportes (Breite des Angebotes, Qualität hinsichtlich der Übungsleitenden, Qualität hinsichtlich der Sportstätten) erstmalig gefragt, ob die Befragten aktuell am Hochschulsport teilnehmen oder schon einmal teilgenommen haben. Der häufigste Grund für eine Nichtteilnahme, der von rund der Hälfte angegeben wurde, war, dass andere Sportangebote außerhalb der Hochschule genutzt werden. Jeweils rund ein Viertel der (derzeit) nicht im Hochschulsport Aktiven gab an, dass die Angebote zeitlich bzw. örtlich ungünstig liegen würden. Insbesondere an Universitäten wurde häufig angegeben, generell keine Zeit für Sport zu haben. Dass das Hochschulsportangebot zu teuer sei oder die Qualität der Angebote als zu gering wahrgenommen wurde, spielte dagegen praktisch keine Rolle.
Die vollständigen Ergebnisse werden im Papier "Im Blickpunkt: Hochschulsportangebote aus Sicht der Studierenden" veröffentlicht. In der Reihe "Im Blickpunkt" werden in loser Folge interessante Ergebnisse aus den für das Ranking erhobenen Daten vorgestellt.
Kontakt: Cort-Denis Hachmeister
05241 9761 35
cort-denis.hachmeister@che-ranking.de
http://www.che-ranking.de
http://www.che.de/downloads/IB_Hochschulsport_2008.pdf Download der Ergebnisse
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy, Scientific Publications
German

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