Die Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim kann ihr Studiengangsspektrum voraussichtlich zum Wintersemester 2009/ 10 erweitern. Nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst an den Ministerpräsidenten soll die Hochschule im Rahmen der zweiten Tranche des Ausbauprogramms Hochschule 2012 hundert neue Studienplätze erhalten.
Mit diesen neuen Plätzen kann die Hochschule die zwei zum Wintersemester 2008/09 neu eingerichtete Halbstudiengänge zu kompletten Studiengängen ausbauen. Zusätzlich wird ein neuer Schwerpunkt geschaffen. Der baden-württembergische Ministerrat hat die Einrichtung der neuen Studienplätze Mitte November für die Hochschule bewilligt.
Die Fakultät für Technik wird zum Wintersemester 2009/10 die Bachelor-Studiengänge Produktionstechnik und Internationales Wirtschaftsingenieurwesen als selbstständige Studiengänge anbieten. Die Hochschule entwickelt so die Bereiche Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen konsequent weiter. Bereits mit der Bewilligung der ersten 70 neuen Studienplätze Ende 2007 wurden beide Themen zum Wintersemester 2008/09 als sogenannter Halbzug mit je 35 Studienplätzen installiert. Ein kompletter Studiengang umfasst 70 Erstsemesterplätze. Durch die jetzt bewilligten neuen Plätze entstehen eigenständige Vollstudiengänge an deren Ende nach sieben Semestern der Bachelor steht.
Komplett neu an den Start geht mit 35 Erstsemesterplätzen zum Winter 2009 der Bereich Globales Prozessmanagement. Der neue Schwerpunkt ist dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen angegliedert.
Gemeinsam ist allen drei neuen Studienangeboten ein interdisziplinärer Ansatz. Moderne Produktsysteme, immer anspruchsvollere Methoden und die zunehmende Internationalisierung fordern in der Ausbildung der künftigen Fachkräfte neue Inhalte und fächerübergreifende Kenntnisse. Die Hochschule Pforzheim hat daher im Rahmen des Ausbauprogramms 2012 ihr Angebot eng mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald und den örtlichen Unternehmen abgestimmt. Zielsetzung der angedachten Entwicklung: Praxisnahe, zukunftsweisende Studienangebote schaffen, die sich an den Anforderungen der Wirtschaft orientieren.
"Die wirtschaftliche Internationalisierung, die zunehmende globale Verflechtung der Volkswirtschaften muss sich in der Ausbildung - im Studium widerspiegeln", konstatierte Professor Martin Erhardt, Rektor der Hochschule Pforzheim. "Die Genehmigung von insgesamt 170 neuen Studienplätzen im Bereich Technik ist eine deutliche Anerkennung unseres Konzeptes und der qualitativ hochwertigen an der Praxis orientierten Gestaltung unseres Studienangebotes." Die Hochschule konnte bei der politischen Durchsetzung ihres Modells insbesondere auf die Unterstützung der IHK, der Unternehmen aus der Region und auf das Engagement der gewählten Volksvertreter zählen. "Stellvertretend für alle dankt die Hochschule besonders Stefan Mappus, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag", erklärte Erhardt.
Mit der Umstellung des Abiturs von neun auf acht Jahre werden im Jahr 2012 zwei Jahrgänge parallel die Hochschulreife erlangen. Um dem erwarteten Ansturm auf die vorhandenen Studienplätze zuvor zu kommen, hat das Land den Ausbau der Hochschulen - das Programm Hochschule 2012 - beschlossen. Insgesamt sollen 16.000 neue Studienplätze in Baden-Württemberg an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien aufgebaut werden. Die Vergabe erfolgt in drei Tranchen. Mit dem Beschluss des Ministerrates Mitte November startet die zweite Tranche.
Beherbergt künftig weitere Studiengänge - die Fakultät für Technik der HS Pforzheim
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters, Studies and teaching
German

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