idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
11/27/2008 13:19

Workshop der Umweltgeschichte: Natur als Grenzerfahrung

Marietta Fuhrmann-Koch Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

    Der Einfluss der Natur auf menschliche Lebensräume und gesellschaftliche Entwicklungen steht im Mittelpunkt eines Workshops, der vom 2. bis 4. Dezember 2008 an der Universität Göttingen stattfindet. Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen befassen sich mit der Frage, wie der Mensch vom späten Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert hinein natürliche Grenzen überwunden und die Veränderungen kulturell verarbeitet hat. Dabei geht es zum Beispiel um Expeditionen und die Entdeckung unbekannter Gebiete.

    Pressemitteilung
    Göttingen, 27. November 2008 / Nr. 269/2008

    Workshop der Umweltgeschichte: Natur als Grenzerfahrung
    Wissenschaftler diskutieren den Umgang des Menschen mit von der Natur gesetzten Grenzen

    (pug) Der Einfluss der Natur auf menschliche Lebensräume und gesellschaftliche Entwicklungen steht im Mittelpunkt eines Workshops, der vom 2. bis 4. Dezember 2008 an der Universität Göttingen stattfindet. Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen befassen sich mit der Frage, wie der Mensch vom späten Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert hinein natürliche Grenzen überwunden und die Veränderungen kulturell verarbeitet hat. Dabei geht es zum Beispiel um Expeditionen und die Entdeckung unbekannter Gebiete. Zu der Veranstaltung mit dem Titel "Natur als Grenz(E)rfahrung" lädt das Graduiertenkolleg "Interdisziplinäre Umweltgeschichte. Naturale Umwelt und Gesellschaftliches Handeln in Mitteleuropa" ein.

    Im Rahmen des Workshops präsentieren die Wissenschaftler zunächst Forschungen zur Naturgeschichte, die die Nutzung ökologischer Räume sowie Konflikte um natürliche Ressourcen thematisieren. Im Anschluss daran diskutieren sie über das Verhältnis von Mensch und Natur, wie es in Reiseberichten beschrieben und in der literarischen Rezeptionsgeschichte wiedergegeben wird. Die Frage, wie Menschen mit Naturkatastrophen umgegangen sind, ist ein weiterer Themenschwerpunkt der Tagung. In einem öffentlichen Vortrag mit dem Titel "Tiere sind keine Sachen" befasst sich die Göttinger Rechtshistorikerin Prof. Dr. Eva Schumann mit der Personifikation von Tieren im mittelalterlichen Recht. Er findet am Mittwoch, 3. Dezember 2008, im Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und Anthropologie, Gebäude Bürgerstraße 50, Hörsaal, statt und beginnt um 18.15 Uhr.

    Weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse http://www.anthro.uni-goettingen.de/gk abrufbar.

    Kontaktadresse:
    Prof. Dr. Bernd Herrmann
    Georg-August-Universität Göttingen
    Biologische Fakultät
    Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und Anthropologie
    Bürgerstraße 50, 37073 Göttingen
    Telefon (0551) 39-3639, Fax (0551) 39-3645
    e-mail: anthro@gwdg.de
    Internet: http://www.anthro.uni-goettingen.de


    Images

    Criteria of this press release:
    Environment / ecology, History / archaeology, Social studies
    transregional, national
    Scientific conferences
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).