Diplomarbeit "Das Chemische Zentralblatt im Wandel der Zeiten - der Weg von der gedruckten zur elektronischen Ausgabe" mit dem FHP-Preis der Fachhochschule Potsdam ausgezeichnet / Die wissenschaftshistorisch und informationswissenschaftlich sehr anspruchsvolle Arbeit von Dunja Langanke entstand in Zusammenarbeit mit dem Fachinformationszentrum FIZ CHEMIE Berlin, das das Chemische Zentralblatt vollständig digitalisiert und damit für die heutige Forschung zugänglich gemacht hat
Die Untersuchung der Frage, ob das bis 1969 im Chemischen Zentralblatt über einen Zeitraum von 140 Jahren veröffentlichte Chemiefachwissen für die heutige Forschung noch relevant ist, hat der Potsdamer Studentin Dunja Langanke den FHP-Preis der Fachhochschule Potsdam im Studiengang Dokumentation eingebracht. In ihrer Diplomarbeit "Das Chemische Zentralblatt im Wandel der Zeiten - der Weg von der gedruckten zur elektronischen Ausgabe", die in Zusammenarbeit mit FIZ CHEMIE Berlin durchgeführt wurde, setzte Langanke gedruckte und elektronische Medien miteinander in Beziehung und erstellte eine Vergleichsanalyse mit anderen, für die Chemie relevanten Informationsmitteln. Sie kam zu dem Schluss, dass das Chemische Zentralblatt in seiner heute vorliegenden digitalisierten Form dank des einzigartigen Bestandes an wertvollen Informationen große Bedeutung als Repertorium hat.
In der Laudatio betonte Professor Dr. Eleonore Pötzsch, Informationswissenschaftlerin an der FH Potsdam und Autorin zahlreicher Fachbücher, dass die Arbeit von Langanke in ihrer wissenschaftlichen wie methodischen Herangehensweise einem sehr hohen An-spruch gerecht wird und sowohl wissenschaftshistorisch als auch informationswissen-schaftlich von großem Wert ist. Insbesondere würdigte Pötzsch, dass Langanke "in her-vorragender Weise das Konzept des Fachbereiches Informationswissenschaften umsetzt, das unter anderem darin besteht, Inhalte unterschiedlicher Fachgebiete, verschiedene methodische Ansätze und gedruckte wie elektronische Medien in Bezug zu setzen".
FIZ CHEMIE Berlin hat als direkte Nachfolgeorganisation der Redaktion des 1830 ge-gründeten "Phamaceutischen Central-Blatts" den gesamten Inhalt der gedruckten Publi-kationen digitalisiert und elektronisch verfügbar gemacht. Alle Inhalte des Chemischen Zentralblattes können mit Hilfe intelligenter Retrieval-Techniken schnell und effizient nach Forschungsansätzen, Forschungsergebnissen, Patentinformationen und anderem Wis-senswerten durchsucht werden. Die Recherche bringt oft interessante Ergebnisse, zum Beispiel solche, die zeigen, dass manche Entdeckungen schon früher einmal irgendwo auf der Welt gemacht wurden. Für die Zukunft plant FIZ CHEMIE Berlin die Implementie-rung einer erweiterten Suche über Metadaten und eine Struktursuche für den Abruf che-mischer Informationen aus Strukturformeln.
Weitere Informationen
FIZ CHEMIE Berlin
Postfach 12 03 37
D-10593 Berlin
http://www.chemistry.de
E-Mail: info@fiz-chemie.de
Für die Presse:
Richard Huber
Tel.: +49 (0)30 / 399 77- 0
E-Mail: huber@fiz-chemie.de
Über FIZ CHEMIE Berlin
FIZ CHEMIE Berlin ist eine von Bund und Ländern geförderte gemeinnützige Einrichtung mit der primären Aufgabe, der Wissenschaft, Lehre und Industrie qualitativ hochwertige Informations-dienstleistungen im Bereich der allgemeinen Chemie, chemischen Technik und angrenzender Ge-biete zur Verfügung zu stellen. Es ist nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. FIZ CHEMIE Berlin unterhält Beziehungen zu Forschungs- und Informationseinrichtungen im In- und Ausland und hat Marketingabkommen mit Partnerorganisationen weltweit. Das Fachinformati-onszentrum engagiert sich für die Weiterentwicklung und Verknüpfung der nationalen und interna-tionalen chemischen Fachinformation. FIZ CHEMIE Berlin ist ein Service-Institut in der Wissen-schaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL)
Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die nicht historischen Charakters sind, beziehen sich auf die Zukunft im Sinne des U.S. Sicherheitsgesetzes. Die vorausschauenden Aussagen sind Annahmen, die auf dem gegenwärtigen Informationsstand basieren und somit gewissen Unsicherheitsfaktoren unterliegen. Tatsächlich eingetretene Ergebnisse können von den vorausgesagten Ergebnissen durch vielfältige Faktoren wesentlich abweichen, hervorgerufen z. B. durch Veränderungen bezüglich Technologie, Produktentwicklung oder Produktion, Marktakzeptanz, Kosten oder Preise der Produkte von FIZ CHEMIE Berlin und Abhängigkeiten von Kooperationen und Partnern, Genehmigungsverfahren, Wettbewerb, geistigen Eigentums oder Patentschutz- und Copyrightrechten.
Criteria of this press release:
Chemistry, Information technology
transregional, national
Contests / awards, Research results
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).