Studentensekretariatsleiter aus ganz Deutschland beraten an der Universität Erfurt
"Wir wollen vermeiden, dass die Studierenden über unser gestuftes Studiensystem stolpern", so Bernhard Becher, Leiter der Abteilung Studium und Lehre der Universität Erfurt. Und meint damit, dass sich die deutschen Hochschulen mehr abstimmen müssen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses. So wird regelmäßig über die Zulassung zu Master-Studien entschieden, obwohl die Bewerber noch nicht über ihre Bachelor-Urkunden verfügen. "Welche Inhalte ein vorläufiger Bestehensnachweis enthalten müsste, damit belastbare Zulassungsentscheidungen getroffen werden können, sollten die Experten dieser Tagung festgelegen." Die 135 Teilnehmer, die von heute an (10. Dezember 2008) bis Freitag in der Universität Erfurt tagen, vertreten über zwei Drittel der eingeladenen Hochschulen. Sie kommen aus Universitäten, Musik-, Kunst- sowie Fachhochschulen von Kiel bis München und von Saarbrücken bis Frankfurt an der Oder.
Entgegen den demographischen Entwicklungen mit sinkenden Schülerzahlen fordern Politiker im "Bildungs- und Forschungsland" Deutschland, die Studierenden- und Akademikerzahlen weiter zu steigern. Gleichzeitig wachsen die quantitativen und qualitativen Anforderungen an den Studierenden- und den Prüfungsservice. Diese sollen dabei natürlich mit weniger Ressourcen erbracht werden. Themen der Tagung, die den Leiterinnen und Leitern der Studentensekretariate unter den Nägeln brennen, sind: "Integriertes Campus Management", d.h. umfassende Softwarelösungen für die Betreuung vom Studieninteressenten bis zum Alumnus. Immer mit dem Einsatz von IT verbunden und hoch aktuell: "Datenberge und wachsende Begehrlichkeiten - Datenschutz im Studentensekretariat". Auch die Anforderungen der Bundes- und Landesstatistik sowie des Zulassungsrechtes stehen auf der Agenda. "Organisatorische Veränderungen, die zu einem nachhaltigen Erfolg führen", d.h. die Psychologie der Mitarbeiterführung, wird im zweiten Teil der Tagung beraten. Neue Abläufe, Aufgaben und Verantwortungen werden nur gelingen, wenn die betroffenen Mitarbeiter von ihren Leitern dafür gewonnen werden.
"Ich freue mich sehr, dass die Abteilung Studium und Lehre unserer Universität in diesem Jahr die Tagung in Erfurt ausrichtet. Der Bologna-Prozess und die Einrichtung und Weiterführung von BA- und MA-Studiengängen haben den Universitäten eine gemeinsame Partitur aufgegeben. Jede Hochschule ist aufgefordert, eine eigene Orchestrierung hinzubekommen. Über die entstehenden Spielvarianten werden sich die Teilnehmer der Tagung mit Freude und Ernsthaftigkeit auszutauschen haben", so die Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Erfurt, Prof. Dr. Andrea Schulte.
Die Tagung wird offiziell am Donnerstag (11.12.2008) um 9.30 Uhr mit einem Grußwort des Präsidenten, Prof. Dr. Kai Brodersen, im Hörsaal 5 der Universität Erfurt in der Nordhäuser Straße 63 eröffnet. Interessierte Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
Weitere Informationen/Kontakt:
Tel.: 0173/3923846
http://www.uni-erfurt.de/lehre/aktuell/
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Scientific conferences, Studies and teaching
German

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