Gründerwerkstatt macht Wirtschaftswissenschaftler selbstständig / Dritte Auszeichnung nach 2006 und 2008
Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke (UWH) hat mit der "GründerWerkstatt" ein völlig neues und ungewöhnliches Studienkonzept erfolgreich auf den Weg gebracht. Ziel des Projekts ist es, unternehmerisches Denken und Handeln durch die Gründung des eigenen kleinen Unternehmens an den Beginn der wirtschaftlichen Ausbildung zu stellen, um dem klassischen Theoriestudium ein echtes unternehmerisches Fundament zu geben.
Eine hochkarätig besetzte Jury würdigte nun diesen mutigen Schritt in der Lehre und verlieh der UWH die Auszeichnung "Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2009". Die Universität ist damit Teil der Veranstaltungsreihe "365 Orte im Land der Ideen", die gemeinsam von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Deutschen Bank durchgeführt wird. Als "Ausgewählter Ort" wird sie unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler im kommenden Jahr Deutschland als das "Land der Ideen" repräsentieren und die Innovationsfreude unseres Landes erlebbar machen. Nach 2006 (Universität als Idee) und 2008 (Für das studentische Projekt Welt:Klasse) ist die Universität Witten/Herdecke damit zum dritten Mal in dieser Reihe ausgewählt worden.
Hinter dem Konzept der GründerWerkstatt steckt die Grundsatz-Philosophie der ältesten Privatuniversität Deutschlands: Das Wertvollste auf dem Weg zum Unternehmer ist die eigene Erfahrung. "Denn", so Wolfgang Schmid, Mitinitiator der GründerWerkstatt und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wittener Institut für Familienunternehmen, "Unternehmertum lässt sich nach unseren Erfahrungen nicht über Lehrbücher erlernen, sonder nur über das eigene konkrete Erlebnis". Mit der GründerWerkstatt der UW/H erschließen sich die Studierenden wissenschaftliche Theorien durch die Reflexion über ihre eigenen Praxiserfahrungen.
Das Grundkonzept
Eine vierwöchige Startphase schärft den Blick der Studierenden für gute, marktfähige Ideen. Studentische Teams entwerfen eigene Ideen und entwickeln sie weiter. Motivations- und Kreativtechniken setzen erste Impulse, Intensivworkshops vermitteln relevantes kaufmännisches Grundwissen und Methoden der Marktanalyse. Unternehmertum wird in Planspielen simuliert.
Der Clou
In Form von Ideenderivaten werden in der Startphase alle Geschäftsideen auf einer virtuellen Börsenplattform "gehandelt", d. h. ihre Realisierungschancen werden bewertet. Bewerten können Studierende, Professoren und Mitarbeiter ebenso wie Alumni, Freunde und Verwandte. Die Ideen mit den höchsten Kursen werden im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung vor einer hochkarätig besetzten Jury, bestehend aus Gründern, etablierten Unternehmern, Financiers und Beratern präsentiert und danach die besten prämiert.
Phase zwei
Ausgestattet mit Büro und kleinem Startkapital geht es für die Sieger an die Gründung des eigenen Unternehmens und die Umsetzung der eigenen Geschäftsidee. Unterstützt und gecoached werden die Teams dabei sowohl von wissenschaftlicher Seite als auch von erfahrenen Professionals aus der Wirtschaft. Die eigenen Erfahrungen werden in regelmäßigen teamspezifischen Reflexionseinheiten analysiert und intensiv diskutiert. Eine große Reflexionskonferenz, an der teamübergreifend Erfahrungen ausgetauscht und die Zukunft der Unternehmen erörtert wird steht am Ende des ersten Semesters.
Weitere Informationmen:
Dipl.-Kfm. Christian Schiede, 02302/926-506, christian.schiede@uni-wh.de
Dipl.-Vw. Wolfgang Schmid, 02302/926-506, wolfgang.schmid01@uni.wh.de
Mehr Informationen rund um die "GründerWerkstatt" finden Sie auch unter
http://www.wifu.eu/gruenderwerkstatt
Informationen zur Kampagne "Land der Ideen" finden Sie unter
http://www.land-der-ideen.de
http://www.wifu.eu/gruenderwerkstatt, www.land-der-ideen.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Contests / awards, Studies and teaching
German

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