Eine mögliche Umstellung der Semesterzeiten war erneut Thema der Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute vor der Presse in Berlin: "Die Studierenden wollen im Ausland studieren können, ohne zwangsläufig ein Semester zu verlieren. Darum hält die HRK die Anpassung der Vorlesungszeiten an internationale Gepflogenheiten für notwendig. Auch ausländische Studierende sollten ohne Zeitverlust bei uns studieren können."
Der Hochschulausschuss der Kultusministerkonferenz hat der HRK vor wenigen Tagen seine Bedenken gegen die von HRK und KMK gemeinsam entwickelten Vorschläge zur Umsetzung der Reform mitgeteilt.
Diese Kehrtwende stieß bei der Mitgliederversammlung auf Unverständnis. "Wir werden deshalb mit der Kultusministerkonferenz weiter verhandeln", sagte Wintermantel. "Wir suchen auch das Gespräch mit den Fachgesellschaften und mit den Kritikern aus der Professorenschaft. Wir nehmen die Probleme ernst, halten sie aber für überwindbar.
Wir sehen, dass die Kräfte der Hochschulen derzeit weit über das Vertretbare hinaus angespannt sind und deshalb auf die zentral wichtigen Themen konzentriert werden müssen. Deshalb wollen wir uns Zeit lassen und nichts über's Knie brechen. Wir halten das Ziel aber für richtig und geben es nicht auf."
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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