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01/28/2009 13:51

Neuer Wettbewerb sucht pfiffige Ideen gegen die Wasserpest. Insgesamt 5.000 Euro Preisgeld zu gewinnen

Tilo Arnhold Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

    Leipzig/Essen. Die Schmalblättrige Wasserpest macht sich in Deutschlands Seen und Flüssen breit. Da sie sich rasant vermehrt, sind die Flachwasserbereiche der Seen aber auch die langsam fließenden oder rückgestauten Bereiche der Flüsse in kurzer Zeit vollkommen zugewachsen. Die für Schwimmer und Boote fast unpassierbaren Pflanzenteppiche schmälern deutlich das Freizeitvergnügen im und auf dem Wasser und können auch weitere Nutzungen einschränken. Deshalb rufen Betroffene und Wissenschaftler gemeinsam einen Ideenwettbewerb aus. Gesucht wird eine Vorrichtung oder ein Verfahren zur Ernte von Unterwasserpflanzen, insbesondere der Schmalblättrigen Wasserpest (Elodea nuttallii).

    Die drei brauchbarsten Vorschläge werden aus allen Einsendungen von einer Jury aus Wissenschaftlern und Praktikern ermittelt. Zielgruppe sind Studenten oder andere kreative Menschen. Einsendeschluss ist der 30. April 2009. Der Sieger des Ideenwettbewerbs soll 2500,- Euro erhalten, der Zweitplazierte soll 1500,- Euro und der Drittplazierte 1000,- Euro bekommen. Das Preisgeld wird gestiftet vom Ruhrverband Essen, der Entwicklungs-, Betreiber- und Verwertungsgesellschaft Goitzsche mbH, dem Verein der Freunde und Förderer des UFZ e. V und der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer.

    Die Bewerbungen sollen Vorschläge mit einer Beschreibung von maximal 3 Seiten, einer aussagekräftigen Skizze und einer Abschätzung der Kosten, des Leistungsbedarfs und des Gewichts der Vorrichtung / des Verfahrens umfassen und an eine der Koordinationsstellen geschickt werden:

    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
    Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum
    Herr Dr.-Ing. Andreas Zehnsdorf
    Permoserstraße 25
    04347 Leipzig
    andreas.zehnsdorf@ufz.de
    oder:
    Ruhrverband
    Frau Dr. Podraza
    Kronprinzenstraße 37
    45128 Essen
    ppd@ruhrverband.de

    Weitergehende Informationen und Anforderungen an die Lösungsvorschläge sind verfügbar unter:
    http://www.ufz.de/wasserpest
    sowie
    http://www.ruhrverband.de

    Weitere fachliche Informationen:
    Dr.-Ing. Andreas Zehnsdorf
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)
    Telefon: 0341-235-1850
    und
    Dr. Petra Podraza
    Ruhrverband
    Telefon: 0201-178-2817
    oder über
    Tilo Arnhold (UFZ-Pressestelle)
    Telefon: 0341-235-1269
    E-mail: presse@ufz.de

    Weiterführende Links:
    Wasserpest-Invasion im Goitzschesee ( Pressemitteilung vom 21. Oktober 2008):
    http://www.ufz.de/index.php?de=17288

    Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 900 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.
    Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

    Der Ruhrverband ist einer der elf großen Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen, welche jeweils für bestimmte Flussgebiete zuständig sind. Die überregionale Wasserwirtschaft an der Ruhr ist Aufgabe des Ruhrverbands. Er sorgt dafür, dass die Ruhr den vielfältigen Anforderungen als Wasserlieferant für mehr als fünf Millionen Menschen gerecht wird. Durch den Bau und Betrieb von Talsperren schafft der Ruhrverband die Voraussetzung dafür, dass die Ruhr das ganze Jahr über genug Wasser führt. Zusätzlich verbessert er durch den Bau und Betrieb von Kläranlagen die Wasserqualität der Ruhr. Und das seit mehr als 90 Jahren.


    More information:

    http://www.ufz.de/index.php?de=17555


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    Die Frischmasse dieser Pflanzen schätzen die Forscher allein in der Goitzsche bei Bitterfeld auf insgesamt 26 000 Tonnen. Wenn die Pflanzen im Spätherbst absterben und zersetzt werden, dann gelangen beachtliche Menge an Phosphor in den See. Pro Jahr können das etwa 5 Tonnen sein, die die Wasserqualität gefährden.
    Die Frischmasse dieser Pflanzen schätzen die Forscher allein in der Goitzsche bei Bitterfeld auf ins ...
    Source: Foto: André Künzelmann/UFZ (Nutzungsbeschränkung: kostenfrei bei redaktioneller Nutzung, Verwendung nur unter Angabe der Quelle und nur im Zusammenhang mit dem UFZ)

    Die Schmalblättrige Wasserpest (Elodea nuttallii) vermehrt sich mit einer solchen Geschwindigkeit, dass die Flachwasserbereiche von Seen oder Flüssen in kurzer Zeit zugewachsen sind.
    Die Schmalblättrige Wasserpest (Elodea nuttallii) vermehrt sich mit einer solchen Geschwindigkeit, d ...
    Source: Foto: André Künzelmann/UFZ (Nutzungsbeschränkung: kostenfrei bei redaktioneller Nutzung, Verwendung nur unter Angabe der Quelle und nur im Zusammenhang mit dem UFZ)


    Criteria of this press release:
    Biology, Mechanical engineering, Zoology / agricultural and forest sciences
    transregional, national
    Contests / awards
    German


     

    Die Frischmasse dieser Pflanzen schätzen die Forscher allein in der Goitzsche bei Bitterfeld auf insgesamt 26 000 Tonnen. Wenn die Pflanzen im Spätherbst absterben und zersetzt werden, dann gelangen beachtliche Menge an Phosphor in den See. Pro Jahr können das etwa 5 Tonnen sein, die die Wasserqualität gefährden.


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