"Die deutschen Hochschulen verstehen das Bologna-Zieljahr 2010 nur als eine Durchgangsstation auf dem Weg zum gemeinsamen Europäischen Hochschulraum. So die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute vor der Presse in Berlin. Die HRK- Mitgliederversammlung hatte die Perspektiven des Bologna-Prozesses über 2010 hinaus gestern in Bonn diskutiert.
"Es geht uns um eine Strategie, die Kurs hält und gleichzeitig die Probleme, die sich abzeichnen, auf intelligente Weise löst", sagte Wintermantel. Nach 2010 müssten die Reformvorhaben erfolgreich zu Ende geführt und die erreichten Ergebnisse konsolidiert werden.
Die Mitgliederversammlung formulierte Prioritäten für die Zeit nach 2010. Unter anderem müssten die Studiengänge noch intensiver am individuellen Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen orientiert sein. Der Weg ins Ausland müsse für Studierende und Wissenschaftler leichter werden, indem ausländische Studienleistungen anerkannt und sozialrechtliche Bedingungen, etwa die Mitnahme von Altersversorgungsansprüchen, besser koordiniert werden. Besonderes Augenmerk müsse auf die "Studierbarkeit", also auf einen leistbaren Umfang von Lernzeiten und Prüfungen, in den gestuften Studiengängen gerichtet werden. Die Studienangebote müssten Flexibilität erlauben, etwa durch Teilzeitangebote.
Die Hochschulen wollen außerdem ihre Zugangs- und Anrechnungsverfahren, aber auch die Organisation ihrer Studiengänge darauf einstellen, dass zunehmend auch beruflich Qualifizierte und Berufstätige studieren. Mehr Transparenz beim Hochschulzugang und der Ausbau von berufsbegleitenden und Weiterbildungsangeboten schafften Möglichkeiten für Lebenslanges Lernen.
http://www.hrk.de/109_4749 - Entschließung
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
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German

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