Internationale Workcamps starten im Sommer
13 Jugendeinrichtungen aus NRW haben den Zuschlag bekommen, mit 26 internationalen Partnern Workcamps für Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren auszurichten. Eine Jugendeinrichtung aus NRW wird nun jeweils mit zwei internationalen Partnern in drei aufeinanderfolgenden Jahren drei-wöchige Workcamps veranstalten. Die Stiftung Mercator unterstützt das Projekt ewoca³ mit insgesamt 1,75 Millionen Euro. Die Organisation liegt in den Händen des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist Schirmherrin des auf drei Jahre angelegten Programms.
Die ersten Workcamps starten in diesem Sommer. "Ziel des Projekts ist es einerseits, die Jugendeinrichtungen im europäischen Raum zu vernetzen", sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. "Andererseits wollen wir die interkulturelle und soziale Kompetenz der jungen Teilnehmer fördern".
Die mindestens 24 Teilnehmer je Workcamp - acht aus jedem Land - können sich direkt bei den Partnereinrichtungen anmelden. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Interessenten ab Ende Februar auf der Website http://www.ewoca.org.
Innerhalb der Workcamps sollen u.a. ein Lehrwanderpfad in Asbach, ein Wasserspielplatz in Recklinghausen und eine Parkanlage an einem Jugendzentrum in Hagen entstehen, eine Energiesparkampagne im Raum Bonn durchgeführt sowie ein Öko-Haus in Belarus, eine Schilfkläranlage und eine Solarwasserversorgung gebaut werden. "Wir wissen aus vielen Erfahrungen mit internationalen Jugendbegegnungen, dass der persönliche Kontakt zwischen Gleichaltrigen den Horizont erweitert und neue Lernerfahrungen ermöglicht", sagt Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB e.V.
Die 13 Jugendeinrichtungen in NRW:
1. Haus Niedermühlen, Oberhausen, http://www.jugendheim-niedermuehlen.de
Projekt 2009: "Let's go - Jugendliche zeigen, wo es lang geht" (Lehrwanderpfad in Asbach)
2. Kreisjugendamt Steinfurt - Sachgebiet Jugendsozialarbeit in Kooperation mit Naturschutz Tecklenburger Land ANTL, Tecklenburg, http://www.antl-ev.de
Projekt 2009: "Natur erleben 2009 - Wir bauen eine Steganlage" (in Tecklenburg)
3. SJD - Die Falken Hagen, http://www.falken-hagen.de
Projekt 2009: "Menschen und Natur als Einheit" (Gestaltung einer kleinen Gartenanlage in Hagen)
4. Stadt Gevelsberg - Jugendzentrum, Gevelsberg
Projekt 2009: "Naturspielfläche Hellerfeld" (in Gevelsberg)
5. Stadt Hagen - FB Jugend u. Soziales, Hagen
Projekt 2009: "Woodwork - Neue Bäume für Hagen"
6. Verein für Jugendheime e.V. / Heinrich Pardon Haus, Recklinghausen
http://www.hochseilgarten-re.de
Projekt 2009: "Bau eines Wasserspielplatzes" (in Recklinghausen)
7. Gustav-Stresemann-Institut e.V., Bonn, http://www.gsi-bonn.de
Projekt 2009: "Gestalte deine Zukunft! Unsere Umwelt - unsere Energie - Unsere Zukunft" (Energiesparkampagne in der Region Köln/Bonn)
8. Soz. Friedensdienst zur Völkerverständigung mit Osteuropa e.V., Dortmund, http://www.friedensdienste-osteuropa.de
Projekt 2009: "Naturfreundliches Haus im Dorf" (Energiesparkampagne in Fanipol, Belarus)
9. Offene Tür St. John (Köln) in Kooperation mit Grüner Grashalm e.V., Fahren, http://www.ot-stammheim.de
Projekt 2009: "Jugendliche bauen ein Jugendbegegnungszentrum in Sibirien" (in Podgornij, Russland)
10. Heimstätte Dünne gGmbH, Bünde
Projekt 2009: "Bauen für eine gemeinsame Zukunft" (Fertigstellung des Hauses der Begegnung in Stari-Lepel, Belarus)
11. DGB Bildungswerk e.V Jugendbildung, Hattingen, http://www.dgb-jugendbildung.de
Projekt 2009: "Prima Klima?" (Workcamp zu Klimawandel und Lebensraum Wald in
Hattingen)
12. Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V., Schwerte, http://www.lag21.de
Projekt 2009: "Natura - ein multilaterales Workcamp zur Nachhaltigkeit" (Ausbildung zum Klimaagenten im Kinderzentrum Nadeshda, Belarus)
13. Jugendamt Stadt Köln in Kooperation mit "Alte Schule e.V.", Köln
Projekt 2009: "Let the sun come in" (Regenerative Ernergieversorgung für Jugendeinrichtungen, Bau einer Schilfkläranlage und einer Solarwasserversorgung)
Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So möchte sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.
IBB e.V.
Grenzen überwinden - dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.
Bildmaterial können Sie über klasen@stiftung-mercator.de anfordern.
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Marisa Klasen
Stiftung Mercator
Kommunikationsmanagerin
Tel. 0201 - 245 22 53
klasen@stiftung-mercator.de
Mechthild vom Büchel
Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. (IBB)
Pressereferentin
Tel. 0231 - 952096 - 26
mechthild@vombuechel.de
13 Jugendeinrichtungen aus NRW wurden für ewoca³ ausgewählt
Criteria of this press release:
Cultural sciences, Language / literature, Politics, Social studies, Teaching / education
regional
Cooperation agreements, Transfer of Science or Research
German

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