Der Wissenschaftsrat hat den Antrag des Landes Baden-Württemberg auf institutionelle Akkreditierung der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg positiv beschieden. Erster Prorektor Prof. Dr. Johannes Heil nahm die Nachricht vom Ergebnis des Evaluationsverfahrens am 30. Januar im Telephongespräch mit Wedig von Heyden entgegen.
Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (www.hfjs.eu) ist damit in die Gruppe der gegenwärtig gut vierzig nicht-staatlichen Hochschulen aufgenommen, die der Wissenschaftsrat mit dem Gütesiegel "Institutionelle Akkreditierung" versehen hat. Sie hat den Nachweis erbracht, dass ihre Leistungen in Lehre und Forschung den anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen. Vornehmliches Ziel des Verfahrens ist die Sicherung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Hochschuleinrichtung einschließlich ihres eigenen Systems der Qualitätskontrolle sowie der Schutz der Studierenden und der privaten wie öffentlichen Arbeitgeber als Abnehmer der Absolventen. Im Bereich der Jüdischen Studien ist die Heidelberger Hochschule die einzige deutschlandweit, die diese Hürde genommen hat.
"Die Akkreditierung ist ein großer Erfolg und zeigt, dass die Hochschule in den vergangenen Jahren den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die Anstrengungen des Evaluationsprozesses, der 2007 unter Rektor Alfred Bodenheimer auf den Weg gebracht wurde, haben sich gelohnt", sagte Erster Prorektor Heil am Freitag. "Der Wissenschaftsrat hat eindrucksvoll das integrale Konzept der Neuaufstellung der Hochschule bestätigt. Es stellt gemeindebezogene Studiengänge einschließlich der Rabbinatsausbildung neben die wissenschaftsorientierten Programme, bei zugleich intensivierter Positionierung der Hochschule in der Forschung. Der jüngste Erfolg wird, der ausdrücklichen Empfehlung des Wissenschaftsrats folgend, auch die Kooperationen in Lehre und Forschung vor Ort und international entscheidend voranbringen."
In einer Mitteilung vom Freitag dankte Professor Heil allen Beteiligten, den Hochschulangehörigen, den Mitgliedern des Kuratoriums der Hochschule, den Kooperationspartnern im In- und Ausland sowie insbesondere dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg für die Mitarbeit und Unterstützung.
Zusammen mit ihrem am 30. September 2009 einzuweihenden Neubau wird die Hochschule damit im dreißigsten Jahr ihres Bestehens die bislang erreichte Position als europäisches Kompetenzzentrum für Jüdische Studien nachhaltig ausbauen können.
http://www.wissenschaftsrat.de/PM/pressemitteilungen.html - weitere Informationen auf der Homepage des Wissenschaftsrates
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