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02/05/2009 14:47

Pinkwart: Zusätzliche Mittel für bessere Bedingungen an Universitätsklinika, Studentenwohnheimen und Hochschulen

Moritz Ballensiefen Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    464 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für Hochschulbereich

    Das Innovationsministerium hat in Abstimmung mit Hochschulen und Studentenwerken festgelegt, wie die 464 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II wirksam zur Verbesserung der Hochschulen, Universitätsklinika, Studentenwohnheime sowie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Lande eingesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der energetischen Sanierung. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: "Dieses Paket ist eine weitere wichtige Zukunftsinvestition in Bildung und Wissen. Es ergänzt den Ausbau der Fachhochschulen und das Hochschulmodernisierungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen sinnvoll."

    Für die sechs Universitätsklinika des Landes sind Maßnahmen für 200 Millionen Euro vorgesehen. Neben Neubauten - als Ersatz für energetisch problematische Bestandsflächen wie die medizinische Poliklinik in Bonn, das Bettenhaus für das Westdeutsche Tumorzentrum in Essen oder die Medizinische Fachbibliothek in Düsseldorf - umfasst die Planung auch die Grundinstandsetzung von OP- und Behandlungsbereichen.

    Die 33 Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen können 60 Millionen Euro kurzfristig für kleinere Baumaßnahmen einsetzen wie u.a. die Erneuerung von Kälteanlagen, die Anpassung von Fernwärmenetzen, der Umbau von Studierenden-Service-Zentren oder die Modernisierung von Kindertagesstätten. Die Verteilung richtet sich dabei nach der vorhandenen Fläche der Hochschule und der Anzahl der Studierenden in der Regelstudienzeit.

    Weitere 4 Millionen Euro sind eingeplant, um Schülerlabore an den Hochschulen einzurichten oder zu erweitern. Im Rahmen der Projekte der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (ZdI) sollen Schülerinnen und Schülern dort interessante Angebote gemacht werden, um ihr Interesse an ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fächern zu wecken oder zu verstärken.

    Professor Axel Freimuth, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten und Professorin Beate Rennen-Allhoff, Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen, sind sich in ihrer Einschätzung einig: "Diese zusätzlichen Mittel helfen Hochschulen und Universitätsklinika, neben dem angelaufenen Modernisierungsprogramm des Landes dringliche Baumaßnahmen kurzfristig zu realisie-ren."

    Die zwölf Studentenwerke in Nordrhein-Westfalen erhalten 120 Millionen Euro zur Sanierung der Studentenwohnheime. Neben Fassaden- und Dachsanierungen sowie dem Einbau moderner Fenster, Heizungen oder Gebäudetechnik können Wohnanlagen komplett modernisiert oder umgebaut werden. Der Sprecher der Studentenwerke, Günther Remmel: "Wir begrüßen diese Investitionen auch mit Blick auf die zu erwartenden steigenden Studierendenzahlen der kommenden Jahre sehr. Das sind Maßnahmen, die ohne die Förderung nicht realisierbar wären und die längerfristig die Attraktivität der nordrhein-westfälischen Studienstandorte erhöhen."

    Für nordrhein-westfälische Einrichtungen der außeruniversitären For-schungsorganisationen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft sowie weiterer Landes-forschungsinstitute stehen 80 Millionen Euro zur Verfügung. Sie ermöglichen kurzfristige Investitionen im Bereich einzelner Schwerpunkte der Innovationsstrategie des Landes.

    Pinkwart: "Auf dieser Basis werden wir nun mit allen Partnern die notwendigen weiteren Schritte einleiten, um mit den ausgewählten Maßnahmen so schnell wie möglich beginnen zu können."

    Eine Übersicht über die Mittel je Hochschule, Studentenwerk und Universitätsklinikum sowie eine Karte zur Verteilung auf die Hochschulstandorte insgesamt steht unter www.innovation.nrw.de zur Verfügung.


    More information:

    http://www.innovation.nrw.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    regional
    Science policy, Studies and teaching
    German


     

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