Erfurter Studierende beteiligen sich am Global Communications Project
Das Stichwort "Teamarbeit" reißt heutzutage wohl niemanden mehr vom Hocker. Längst ist Teamfähigkeit zur notwendigen Voraussetzung im Beruf, Teamarbeit eine gewöhnliche Methode auch an Universitäten geworden. Beim Global Communications Project schlägt die Arbeit im Team indes etwas weitere Kreise. Über das Internet koordinieren sich Studierende von zwölf Universitäten aus elf Ländern auf fünf Kontinenten, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Für Deutschland gehen fünfzehn Studierende aus Erfurt an den Start.
Bereits zum sechsten Mal findet das Global Communications Project, kurz "GlobCom", an Universitäten in aller Welt statt. Im Rahmen des Projektes haben die Studierenden aus Australien, Spanien, Großbritannien, Italien, Portugal, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Russland, Indien, Südafrika und Deutschland die Aufgabe, gemeinsam ein Public Relations-Konzept für einen realen Kunden zu erstellen. Der Auftraggeber ist in diesem Jahr die Abu Dhabi Music & Arts Foundation (ADMAF). Die non-profit Organisation engagiert sich in Abu Dhabi für die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere klassischer Musik. Unter anderem richtet die Stiftung gemeinsam mit weltbekannten Ensembles und Sängern einmal im Jahr das Abu Dhabi Music & Arts Festival aus.
Die Herausforderung: Die Studierenden erarbeiten ihre PR-Strategie für die Kulturstiftung in länderübergreifenden Teams mit Kommilitonen aus der ganzen Welt. Dabei sind die 15 Erfurter Studierenden auf sieben ländergemischte Teams aufgeteilt und treten gegeneinander an. "Die Arbeit im Global Communications Project ist ziemlich nah am Berufsalltag der PR-Profis", meint Kerstin Bienhaus (22). "Die Zusammenarbeit funktioniert wie in einem global tätigen PR-Agentur-Netzwerk", so die Studentin der Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt. Über eine Online-Plattform halten sie und ihre Kommilitonen mehrmals pro Woche Kontakt mit den weiteren Teammitgliedern der multikulturellen Arbeitsgruppen. Mittels eines eigenen Chats laufen die weltweiten Absprachen in Echtzeit, Aufgaben werden verteilt und Ideen entwickelt - und das alles rund um den Globus. Das Resultat ihrer kooperativen Arbeit präsentieren die Studierenden schließlich auf einer gemeinsamen Konferenz vor Ort in Abu Dhabi.
Dr. Volker Stoltz ist Dozent an der Universität Erfurt für Internationale Public Relations. Er hat das Projekt vor sechs Jahren aus der Taufe gehoben. "Die Idee hinter GlobCom ist, die Studierenden für kulturelle Verschiedenheiten zu sensibilisieren und zu faszinieren. So ist GlobCom auch eine Vorbereitung für den Einstieg in einen globalisierten Arbeitsmarkt und Grundlage für ein Netzwerk, das über das Projekt hinaus bestehen soll", erklärt Stoltz.
Weitere Informationen/Kontakt:
Nils Backmann
Tel.: 0361 - 26 57 573
Mob.: 01577 - 178 95 90
E-Mail: nils.backmann@stud.uni-erfurt.de
Nicht nur das Team der Studierenden ist beim Global Communications Project international. Auch die D ...
Criteria of this press release:
Cultural sciences, Media and communication sciences, Social studies
transregional, national
Cooperation agreements, Miscellaneous scientific news/publications
German

Nicht nur das Team der Studierenden ist beim Global Communications Project international. Auch die D ...
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