Die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel wird so rasch wie möglich den Studienstandort Suderburg von der Leuphana Universität Lüneburg übernehmen.
HANNOVER. Die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel wird so rasch wie möglich den Studienstandort Suderburg von der Leuphana Universität Lüneburg übernehmen. Das hat der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, entschieden.
Studierende sind von der Neuorganisation nicht unmittelbar betroffen, da die Leuphana die auslaufende Betreuung der zurzeit laufenden Studiengänge sicherstellt. Voraussichtlich schon zum kommenden Wintersemester bietet die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel für Erstsemester einen eigenen siebensemestrigen Bachelor-Studiengang mit den Schwerpunkten Bauingenieurwesen/Wasser- und Bodenmanagement am Standort Suderburg an. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wurden Gespräche mit den Betroffenen aufgenommen.
Ziel der Neuorganisation ist es, durch den Wechsel neue Entwicklungsperspektiven für den Standort zu schaffen. So wird Suderburg künftig von den vielfältigen Verbindungen zu den anderen technischen Fakultäten der FH Braunschweig/Wolfenbüttel profitieren.
"Nach den vergangenen Diskussionen über die Entwicklungsperspektiven Suderburgs ist nun eine Lösung gefunden worden, die den Standort langfristig sichert", sagte Wissenschaftsminister Stratmann. Er sehe darin einen weiteren wichtigen Schritt, das Profil der Hochschullandschaft in Niedersachsen im nationalen Bildungswettbewerb weiter zu schärfen. Er dankte den Suderburger Hochschulmitgliedern für ihr Engagement für den Standort.
Suderburg genießt in den Bereichen Wasserbau und Bodenmanagement internationalen Ruf. Trotz hervorragender Studienbedingungen mit einem sehr persönlichen Umfeld ließ zuletzt die Auslastung zu wünschen übrig.
Die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel begrüßte die Übernahme. "Wir freuen uns sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Suderburg hat als Hochschulstandort eine lange Tradition und ein ausgezeichnetes Potenzial. Die Studienangebote haben einen hervorragenden Ruf. Neue Angebote sollen hinzukommen. Ich bin sicher, dass wir in absehbarer Zeit wieder eine deutlich steigende Zahl von Studierenden und einen lebendigen Campus erleben werden", sagte FH-Präsident Wolf-Rüdiger Umbach.
Holm Keller, Vize-Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, begrüßte ebenfalls die Neuorganisation: "Die Lösung bietet für alle Beteiligten nur Vorteile. Wir freuen uns auf eine Zeit spannender und erfolgreicher Kooperation."
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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