Nach den beiden ersten Vorlesungen der GenerationenHochschule im Jahr 2009 zur Landeskampagne "Wir stehen früher auf" und der Mediennutzung, widmeten sich die Teilnehmer am Dienstag, den 3. März 2009, dem Thema "Schlagt ihn tot, den Hund, er ist ein Kritiker". Eröffnet wurde die bereits 19. Veranstaltung durch Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann. "Während hier auf dem Campus die vorlesungsfreie Zeit eingeläutet wurde und sich das Kollegium schwerpunktmäßig den Forschungsaufgaben bzw. der Aufbereitung der Vorlesungen für das kommende Sommersemester zuwendet, öffnet die erfolgreiche Vorlesungsreihe GenerationenHochschule auch in diesem Monat wieder ihre Türen", hieß Rektor Willingmann die rund 250 Generationen-Studenten auf dem Hochschulcampus willkommen.
Mit aktuellen Beispielen bekannter Kritiker wie Marcel Reich-Ranicki gelang es dem Dozenten Uwe Kraus, die Rolle eines Rezensenten mit einer von Natur aus kritischen Haltung detailliert zu beleuchten. "Marcel Reich-Ranicki hat der spröden Literaturkritik einen Unterhaltenswert verliehen", reflektierte Kraus die ZDF-Ausstrahlung zum deutschen Fernsehpreis 2008. "Wirklich gute Literatur ist rar gesät" fasste der Autor von bereits über 250 Buch- und Theaterkritiken seine Erfahrungen für das Auditorium zusammen. Auch setzte sich Kraus mit den beiden zentralen Fragen auseinander, ob die Öffentlichkeit Kritiker überhaupt braucht und ob diese sich in ihrer Einschätzung auch irren können. "Jede Veröffentlichung, jedes Theaterstück spaltet die Leser bzw. Hörer, da Ansichten und Erwartungen ganz unterschiedlich sind" berichtete Kraus aus seiner Tätigkeit. "Kritik ist schwierig, weil Wertungen hierzulande viel zu häufig als Abwertungen eingeschätzt werden", fasste der Kritiker zusammen. Abgeleitet von den Zielen eines Rezensenten, Orientierung zu verschaffen, Basiswissen zu vermitteln, die Kaufentscheidung zu erleichtern und den öffentlichen Dialog zu forcieren, sieht Diplomjournalist Uwe Kraus die Schlüsselrolle vielmehr in der Funktion eines Wegbegleiters und Wegbereiters.
Die nächste Vorlesung der GenerationenHochschule findet außerhalb des regulären Jahresprogramms bereits am Dienstag, den 31. März 2009, ab 17 Uhr im AudiMax der "Papierfabrik" statt. Anlässlich der aktuellen Entwicklung der globalen Wirtschaft wird Prof. Dr. Niels O. Angermüller vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz zum Thema "Die internationale Finanzkrise: Ursachen - Verlauf - Konsequenzen" referieren. Zur Teilnahme an der Veranstaltung ist vorab eine Anmeldung unter http://www.generationenhochschule.de erforderlich.
http://www.generationenhochschule.de
Diplomjournalist Uwe Kraus vom Verband deutscher Kritiker referierte in der März-Veranstaltung der G ...
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Diplomjournalist Uwe Kraus vom Verband deutscher Kritiker referierte in der März-Veranstaltung der G ...
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