idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
03/17/2009 09:56

Erste Niedersachsenprofessuren ausgewählt

Dr. Christian Jung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
VolkswagenStiftung

    "Die Niedersachsenprofessur - Forschung 65+" nimmt Fahrt auf: Sieben Spitzenwissenschaftler forschen weiter für Niedersachsen

    Sieben Spitzenwissenschaftler gehen erfolgreich aus der ersten Ausschreibungsrunde des Programms "Die Niedersachsenprofessur - Forschung 65+" hervor. Sie werden mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro gefördert. Davon arbeiten ein Wissenschaftler an der NTH - Technische Universität Clausthal, drei an der Universität Göttingen, einer an der Medizinischen Hochschule Hannover und zwei an der Universität Osnabrück (siehe Übersicht am Ende der Presseinformation).

    "Mit der Niedersachsenprofessur konnten wir sieben herausragende Wissenschaftler in Niedersachsen halten. Davon haben zwei aktuelle Rufe aus den USA", betonte der niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann. "Niedersachsen zieht Spitzenkräfte jeden Alters an und lädt auch über die Pensionsgrenze hinaus zum Bleiben ein. Das spricht für unsere Hochschulen und ihre wissenschaftliche Attraktivität."

    Aus Überzeugung, dass exzellente Forschung nicht von Altersgrenzen abhängt und es entscheidend ist, die besten Kräfte für die Wissenschaft an den Hochschulen zu halten, haben das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung im vergangenen Jahr gemeinsam ein Förderprogramm für Spitzenforscher kurz vor dem Ruhestand eingerichtet. Niedersachsen ist das erste Bundesland mit solch einem Angebot. "Auf die Ausschreibung haben sich herausragende Forscherpersönlichkeiten beworben", führt der Generalsekretär der VolkswagenStiftung Dr. Wilhelm Krull aus. "Das zeigt, dass das Land hier den richtigen Förderakzent gesetzt hat."

    Die sogenannte Niedersachsenprofessur ermöglicht es herausragenden Wissenschaftlern künftig, auch über die gesetzliche Altersgrenze hinaus an niedersächsischen Hochschulen zu forschen und zu lehren. Dem Niedersachsen-Professor wird zusätzlich zu den Ruhestandsbezügen eine nebenberufliche Professur übertragen; sie gewährleistet, dass er seine wissenschaftliche Arbeit fortsetzen kann. Dabei steht der Professor der Hochschule als zusätzliche Kraft zur Verfügung: Seine bisherige Stelle kann durch die Hochschule regulär für jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgeschrieben werden.

    Das Programm wird als Teil der Förderlinie "Holen&Halten" aus Mitteln des "Niedersächsischen Vorab" mit vorerst zwei Millionen Euro finanziert. Der nächste Stichtag zur Einreichung von Anträgen ist der 1. April 2009.

    Die "Niedersachsenprofessoren" der ersten Ausschreibungsrunde:

    1. Professor Dr. Dieter Mayer, Technische Universität Clausthal,
    Institut für Theoretische Physik; Thema: "Zusammenhang zwischen der Theorie der Dynamischen Systeme, der automorphen Spektraltheorie und der Zahlentheorie" in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft.

    2. Professor Dr. Reiner Kirchheim, Georg-August-Universität Göttingen,
    Institut für Materialphysik; Thema: "Neue thermodynamische Konzepte zum Umgang mit Wasserversprödung und Wasserstoffspeicherung" - in Zusammenhang mit einer Koselleck-Förderung der DFG sowie dem Sonderforschungsbereich 602 "Komplexe Strukturen in kondensierter Materie" an der Universität Göttingen.

    3. Professor Dr. Nicolaas Rupke, Georg-August-Universität Göttingen,
    Institut für Wissenschaftsgeschichte; Thema "Johann Friedrich Blumenbach online: Die Ermittlung, Erschließung und Vergegenwärtigung der Schriften und Sammlungen Blumenbachs". Die Edition und die Studien zu Blumenbach widmen sich einer wichtigen Schlüsselfigur im Übergang vom 18. ins 19. Jahrhundert zwischen Aufklärung, Klassik und Romantik.

    4. Professor Dr. Jürgen Troe, Georg-August-Universität Göttingen,
    Institut für Physikalische Chemie; Thema: "Ausbau der Arbeiten im Bereich der Verbrennungschemie, der Reaktionskinetik in der Atmosphären- und Astrochemie sowie in der Plasmachemie".

    5. Professor Dr. Reinhard Papst, Medizinische Hochschule Hannover,
    Institut für Funktionelle und Angewandte Anatomie; Thema: "Regeneration von autologen Lymphknotenfragmenten zur Therapie des sekundären Lymphödems" - und Arbeiten am Sonderforschungsbereichs 587 "Immunreaktionen der Lunge bei Infektion und Allergie".

    6. Professor Dr.-Ing. Wolfgang Junge, Universität Osnabrück,
    FB Biologie/Chemie; Thema "F0F1 - ATPase and Water Oxidation" - und Arbeiten im Zusammenhang mit dem Sonderforschungsbereich 431 "Membranproteine: Funktionelle Dynamik und Kopplung an Reaktionsketten".

    7. Professor Dr. Karlheinz Altendorf, Universität Osnabrück,
    FB Biologie/Chemie; Thema "Escherichia coli" - und Arbeiten im Zusammenhang mit dem Sonderforschungsbereich 431.

    Kontakte

    VolkswagenStiftung
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Dr. Christian Jung
    Telefon: 0511 8381 - 380
    E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de

    Nieders. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
    Pressestelle
    Kurt Neubert/ Jenny Sturm
    Telefon: 0511 120 - 2604
    E-Mail: pressestelle@mwk.niedersachsen.de

    Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20090317.


    Images

    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Personnel announcements, Science policy
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).