Pünktlich zur Grundsteinlegung des Neubaus ID an der Ruhr-Universität am vergangenen Freitag ist eine Dokumentation zur Campussanierung erschienen. Der Bau des neuen Gebäudes ist der erste Schritt zur umfassenden Modernisierung des Campus. Grund genug für Jörg Lorenz, Leiter des Universitätsarchivs, und seine Mitarbeiterin Alexandra Apfelbaum, mit einer Dokumentation Rückschau zu halten - sowohl auf den recht langen, weil komplexen Weg der so genannten Hochschulstandortentwicklungsplanung als auch auf die vielfältigen Arbeiten zur Instandhaltung und Instandsetzung zuvor, die die (Bau-)Geschichte der RUB von Anfang an begleiteten.
Bochum, 23.03.2009
Nr. 85
"Sanieren - gestalten - entwickeln"
Dokumentation zur Campussanierung erschienen
Universitätsarchiv: Standortkonzept vs. Einzelmaßnahmen früherer Jahre
Pünktlich zur Grundsteinlegung des Neubaus ID an der Ruhr-Universität am vergangenen Freitag ist eine Dokumentation zur Campussanierung erschienen. Der Bau des neuen Gebäudes ist der erste Schritt zur umfassenden Modernisierung des Campus. Sie wird laut den Planungen gut eineinhalb Jahrzehnte - mehrere Studentengenerationen - in Anspruch nehmen und ist in ihren Dimensionen durchaus mit dem Aufbau der RUB in den 60er und 70er Jahres des vorigen Jahrhunderts vergleichbar. Grund genug für Jörg Lorenz, Leiter des Universitätsarchivs, und seine Mitarbeiterin Alexandra Apfelbaum, mit einer Dokumentation Rückschau zu halten - sowohl auf den recht langen, weil komplexen Weg der so genannten Hochschulstandortentwicklungsplanung als auch auf die vielfältigen Arbeiten zur Instandhaltung und Instandsetzung zuvor, die die (Bau-)Geschichte der RUB von Anfang an begleiteten.
Erhältlich am Infopoint
Die Dokumentation "Sanieren - gestalten - entwickeln. Von der Bauunterhaltung an der Ruhr-Universität Bochum zur Sanierung nach Standortkonzept" kostet 2 Euro und ist im Uni-Shop am Infopoint in der Universitätsverwaltung erhältlich. Sie ist mit Fotomaterial aus dem Universitätsarchiv sowie einer Vielzahl von erläuternden Grafiken illustriert.
Schäden an den Fassaden bereits in den 70er-Jahren
Beton ist keineswegs so hart und unverwüstlich, wie es der sprichwörtliche Gebrauch des Begriffs nahelegt. Schon zehn Jahre nach Errichtung der ersten Bauten auf dem Campus zeigten sich Schäden, die eine umfassende Fassadensanierung unumgänglich machten. Im Zuge dieser Arbeiten erhielt der Campus auch das heute bekannte Farbleitsystem, die neue Farbigkeit löste das in den 1960er Jahren explizit gewollte "betongrau" der Gebäude ab. Weitere Themen der Dokumentation sind die immer wieder notwendigen Instandsetzungen an den Flachdächern der Uni-Bauten, die Asbestsanierung und die Komplettsanierung der Mensa zu Anfang unseres Jahrtausends.
Der Campus als Lebensraum
Langfristig geht es der RUB darum, die Idee des "Campus als Lebensraum" zu verwirklichen. Der Prozess der Hochschulstandortentwicklungsplanung - er macht den Schwerpunkt der Dokumentation aus - wurde angestoßen, um vom Stückwerk der Instandsetzungen der vergangenen Jahrzehnte wegzukommen hin zu einer umfassenden Gesamtkonzeption. Dazu gehört neben der rein baulichen Planung die strukturelle Anpassung in Forschung und Lehre und damit die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Universität, beispielweise durch gezielte Schwerpunktbildung. Das bereits 2006 im Wesentlichen beschlossene Realisierungskonzept sieht die Sanierung aller Gebäude der RUB innerhalb der nächsten 13 bis 16 Jahre vor - auch logistisch ist das eine große Herausforderung.
Titelaufnahme
Jörg Lorenz: Sanieren - gestalten - entwickeln. Von der Bauunterhaltung an der Ruhr-Universität Bochum zur Sanierung nach Standortkonzept, Bochum 2009, 63 S., 40 Abb., 12 Quellenauszüge, 2 Euro
Weitere Informationen
Jörg Lorenz, Universitätsarchiv, Tel. 0234/32-22333, E-Mail: Joerg.Lorenz@uv.rub.de
Redaktion: Jens Wylkop
Dokumentation "Sanieren - gestalten - entwickeln"
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters, Science policy
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).