An diesem Mittwoch, den 25. März 2009, findet im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz eine Lesung aus Briefen von Johann Joachim Winckelmann statt. Lesen wird u. a. der Schauspieler Fritz Lichtenhahn.
Leben und Werk des in Stendal geborenen und ab 1755 in Rom tätigen Archäologen und Kunstgelehrten Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) boten für Archäologen, Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler immer wieder Anlass zu Beschäftigung und kritischer Auseinandersetzung.
Winckelmann gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und der Kunstgeschichte, der es - aus einfachsten Verhältnissen stammend - vom Hauslehrer bis zum Kommissar der Altertümer in Rom und scrittore der Vatikanischen Bibliothek brachte. Seine Schriften sind epochemachend, darunter sein Hauptwerk die "Geschichte der Kunst des Alterthums", und beeinflussten maßgeblich den deutschen Klassizismus. Für Johann Wolfgang Goethe ist Winckelmann ein Cicerone auf seiner italienischen Reise; 1805 gibt er die Schrift "Winckelmann und Italien" heraus.
Seit 1996 ist die wissenschaftliche Edition der Winckelmannschen Werke in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur angesiedelt. Um dieses Projekt und damit vor allem den Autor Johann Joachim Winckelmann und seine zeitlos gültigen Texte einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen, lesen der Schauspieler Fritz Lichtenhahn (Hamburg) und der Archäologe Prof. Dr. Max Kunze (Berlin/Stendal) aus dessen Briefen. Einführung: Prof. em. Dr. Adolf H. Borbein, Institut für Klassische Archäologie der FU Berlin und Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur.
Die Lesung findet in Zusammenarbeit mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum statt.
Mittwoch, 25. März 2009, 20 Uhr
Römisch-Germanisches Zentralmuseum im Kurfürstlichen Schloss, Mainz
http://www.adwmainz.de/index.php?id=473
Criteria of this press release:
Language / literature
regional
Miscellaneous scientific news/publications
German

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