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04/07/2009 14:31

Friedensnobelpreisträger Tutu eröffnet DAAD-Fachzentrum in Südafrika

Nora Neuwinger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    Bonn, 07.04.2009. Im Beisein von Erzbischof Desmond Tutu, dem Friedensnobelpreisträger von 1984, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum und der Humboldt-Universität Berlin das Südafrikanisch-Deutsche Fachzentrum für Entwicklungsforschung und Strafjustiz an der University of the Western Cape in Kapstadt eröffnet. Tutu dankte Deutschland für die kontinuierliche Unterstützung während des Apartheid-Regimes und den Ausbau der Beziehungen danach.

    Der DAAD engagiert sich seit den 80er-Jahren in Südafrika und hat seine Förderung nach der Abschaffung der Apartheid verstärkt. Jetzt werden pro Jahr über 700 Südafrikaner und Deutsche in DAAD-Programmen unterstützt.

    Dr. Christian Bode, Generalsekretär des DAAD betonte: "Die Eröffnung dieses Zentrums ist Teil einer längerfristigen Strategie, mit der wir die Entwicklung moderner Hochschulstrukturen in Afrika fördern". Das Fachzentrum in Südafrika soll zusammen mit vier weiteren Zentren in Ghana, Tansania, Kongo und Namibia eine Ausbildung an afrikanischen Hochschulen auf internationalem Niveau ermöglichen und zukünftige Führungskräfte für ihre Aufgaben in und für Afrika befähigen. Der DAAD baut die Zentren im Rahmen der "Aktion Afrika" mit Mitteln des Auswärtigen Amtes auf, das bei der Eröffnung durch Botschafter Haller vertreten war. "Das Fachzentrum wurde nicht am Reißbrett konstruiert, sondern ist die Frucht einer langjährigen persönlichen Zusammenarbeit der beteiligten deutschen und südafrikanischen Partner", unterstrich Bode.

    Die University of the Western Cape in Kapstadt wird in zwei Abteilungen jeweils einen Master- und einen PhD-Studiengang in Entwicklungsforschung und in Strafjustiz anbieten. Sie werden in Kooperation mit der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin und dem Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. Beide Studiengänge haben eine besondere Relevanz für den afrikanischen Kontinent.

    Weitere Informationen gibt es unter: http://www.daad.de/fachzentren-afrika/de/index.html, Fotos finden Sie unter http://www.daad.de/presse.

    Kontakt:
    Dr. Dorothee Weyler, DAAD, Projektleiterin Fachzentren Afrika
    Tel: 0228 / 882-115, E-Mail: fachzentren@daad.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Cooperation agreements
    German


     

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