75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, 16. bis 18. 4. 2009, Mannheim
Mannheim, Freitag, 17. April 2009 - Die kardiovaskuläre Magnetresonanz-Tomografie (Cardiovascular Magnetic Resonance, CMR) ermöglicht präzise diagnostische Blicke in kranke Herzen, greift nicht in den Körper ein, kommt ohne ionisierender Strahlung aus und bietet gute Bildqualität auch bei Übergewichtigen. Mit einer einzigen Untersuchung können Herzfunktion, Herzdurchblutung und potentielle Infarktnarben beurteilt werden.
Eine deutsche Untersuchung belegt jetzt auch mit harten Zahlen die hohe Qualität und Sicherheit der Methode bei mehr als 11 000 Patienten. "Relevante Komplikationen traten bei weniger als 0,05 Prozent der Patienten auf, bei einer in mehr als 98 Prozent der Fälle ausreichend guten diagnostischen Bildqualität. Zwei Drittel der CMR-Untersuchung führten zu einer veränderten Behandlungsstrategie des Patienten, und bei fast 50 Prozent der CMR-Untersuchungen unter pharmakologischer Belastung (Stress-MRT) konnte aufgrund der Ergebnisse auf eine invasive Herzkatheter-Untersuchung verzichtet werden", berichten Dr. Heiko Mahrholdt (Stuttgart) und Dr. Oliver Bruder (Essen). Die Studienautoren wollen mit der Untersuchung eine Wissenslücke schließen. "Trotz überzeugender Studienlage zu speziellen Fragestellung liegen bislang keine Daten über die allgemeine Anwendung der CMR in der klinischen Routine und ihren Einfluss auf das Patienten-Management vor."
Vom 16. bis 18. April 2009 findet in Mannheim die 75. DGK-Jahrestagung statt, zu der mehr als 7000 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern zusammentreffen. In Mannheim werden die Ergebnisse der deutschen Pilotphase des EuroCMR Registers vorgestellt, während zugleich der Startschuss zur europaweiten Datenerfassung erfolgt.
Das EuroCMR Registry ist eine Initiative der Working Group Cardiovascular Magnetic Resonance der ESC (European Society of Cardiology). Ziel ist es, auf der Basis hoher Patientenzahlen europaweit die klinische Praxis der kardiovaskulären MRT, Qualität und Sicherheit der Untersuchungen, sowie deren Bedeutung für das individuelle Patienten-Management zu evaluieren. Zusätzlich sind drei weiterführende Protokolle des Registers auf die Schwerpunkte koronare Herzerkrankung, Kardiomyopathie und Herzinsuffizienz ausgerichtet.
Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
Pressestelle
Prof. Dr. Eckart Fleck / Christiane Limberg
Achenbachstr. 43, 40237 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 600 692 - 61; E-Mail: limberg@dgk.org
Roland Bettschart, Dr. Birgit Kofler; B&K Medienberatung
Pressezentrum am Kongress: 0621-41065 003; mobil 0043 676 6356775
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.
Criteria of this press release:
Medicine
transregional, national
Research results, Scientific conferences
German

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