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04/21/2009 12:28

VDE-Memorandum setzt höchste Priorität auf Nachwuchsförderung

Melanie Mora Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

    Thesen und Empfehlungen zur Sicherung des Ingenieurpotentials in der Elektro- und Informationstechnik

    Deutschlands Stärken liegen in der Ausbildung der Ingenieure und in der technischen Infrastruktur, so die VDE-Mitgliedsunternehmen und Forschungsinstitutionen. 97 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen sind der Meinung, dass Hochschulabsolventen und Young Professionals in der Elektro- und Informationstechnik nach wie vor gute Berufschancen haben. Insbesondere für die Bereiche Planung/Projektierung/Engineering und Forschung/Entwicklung (knapp 70 Prozent) suchen Unternehmen Elektroingenieure. Die Mehrheit der Befragten ist auch der Meinung, dass die Nachwuchsförderung in der Wirtschaftskrise wichtig bleibt. Ingenieure sind unabhängig vom Konjunkturzyklus von größter Bedeutung für unsere Volkswirtschaft und unseren Standort Deutschland. Dies sind Ergebnisse des VDE-Trendreports, einer Umfrage des Verbandes unter seinen 1.300 Mitgliedsunternehmen sowie Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik.

    Angesichts der Gefahr nachlassender Förderaktivitäten und eines krisenbedingten Abschreckungseffektes auf Jugendliche hat der VDE ein Memorandum zur strategischen Sicherung des Ingenieurpotentials in der Elektro- und Informationstechnik verfasst, in dem die Elektrobranche höchste Priorität auf die Nachwuchsförderung setzt. Hintergrund ist die Erfahrung der Konjunkturtäler 1992/93 und 2001/02, in denen es zu einem Einbruch der Studierendenzahlen in der Elektro- und Informationstechnik kam, der den Fachkräftemangel in der Elektro- und IT-Branche verstärkte. Diesem bis heute spürbaren konjunkturzyklischen Negativ-Effekt möchte der VDE entschlossen entgegentreten.

    Denn die Wirtschaftskrise ändert nach Ansicht des Technologieverbands nichts an dem Strukturwandel. Nach OECD- und VDE-Studien kann Deutschland künftig kaum den Ersatzbedarf an Ingenieuren decken. Wenn die Konjunktur anspringt, wird daher auch der konjunkturabhängige Zusatzbedarf wieder nach oben schnellen. Der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe ist selbst jetzt hart. 93 Prozent der befragten Unternehmen und Hochschulen sind der Meinung, dass sich der internationale Wettbewerb um Fachkräfte der Elektro- und Informationstechnik weiter verschärfen wird. 81 Prozent der Unternehmen glauben nicht, dass sie ihren Bedarf an Fachkräften zukünftig ausreichend decken können. 44 Prozent der Unternehmen befürchten auf Absolventen verwandter Fächer zurückgreifen zu müssen (78 Prozent auf Naturwissenschaftler, 56 Prozent auf Informatiker).

    "Neben dem Memorandum und unseren eigenen Initiativen wie "Invent a Chip" unterstützen wir die MINT-Initiative der Bundesregierung und der Industrie, um mehr junge Menschen und insbesondere junge Damen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern", so VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer. Der VDE engagiert sich auch für die Nachwuchsinitiative "TectoYou" auf der Hannover Messe.


    More information:

    http://www.vde.com


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    Criteria of this press release:
    Electrical engineering, Information technology
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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