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04/22/2009 17:07

"Wissenschaft auf dem Markt" - Beginn einer Vortragsreihe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Universität Ulm

Dr. Herbert von Bose Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Akademie der Wissenschaft
Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    "Geistige Nahrung" für die Öffentlichkeit auf dem Münsterplatz in Ulm - Wissenschaftler geben anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Einblicke in verschiedene Forschungsgebiete

    Unter dem Motto "Wissenschaft auf dem Markt" werden renommierte Wissenschaftler ab dem 2. Mai 2009 an zehn Samstagen einem breiten Publikum im Stadthaussaal des Ulmer Stadthauses auf dem Münsterplatz, jeweils um 11.00 Uhr, Forschungsgebiete aus Literatur, Theologie, Medizin, Biologie, Klimaforschung, Ingenieurwissenschaften und Quantenphysik "schmackhaft machen".

    Auf die Frage "Warum Goethe 1806 (doch noch) geheiratet hat" wird Prof. Dr. Wolfgang Frühwald zu Beginn der Vortragsreihe am 2. Mai 2009 Antworten geben. Dabei wird nicht nur das persönliche Schicksal dieser erst nach 16 Jahren des Zusammenlebens legalisierte Ehe mit Christiane Vulpius unter die Lupe genommen, sondern auch die grundlegende Änderung der Auffassung von Liebe und Ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts beleuchtet. Schließlich begründete Goethe ein völlig neues Ehekonzept mit, in welchem die Frau jetzt als Frau - außerhalb ihrer Geschlechtsrollen von Mutter, Schwester oder Geliebter - entdeckt wird.

    Am 9. Mai 2009 unternimmt Prof. Dr. Wolfgang Schleich einen "Ausflug in die sonderbare Welt der Quanten", am 16. Mai erklärt Prof. Dr. Karl-Joachim Ebeling die "Faszination Informationstechnik - Internet, Multimedia, Mikroelektronik". Am 30. Mai erläutert Prof. Dr. Gerd Theißen, "Warum Jesus doch gelebt hat. Gründe für die Geschichtlichkeit Jesu". Die Vorträge werden am 6. Juni von Prof. Dr. Ekkehard Ramm mit dem Thema "Golden Gate- und Bay-Bridge in San Francisco - Von den Anfängen bis heute" fortgesetzt. Am 13. Juni zeigt Prof. Dr. Elisabeth Kalko die "Biologische Vielfalt: Unsere ökonomische und ökologische Versicherung für eine lebenswerte Zukunft", am 20. Juni gewährt Prof. Dr. Ina Rösing Einblicke in Ihre Arbeit unter dem Thema "Anden-Indianer und Himalaja-Schamanen: Kritischer Rückblick auf meine über 25 Forschungsjahre". Am 27. Juni stellt Prof. Dr. Volker Mosbrugger die aktuelle Frage "Klimawandel und Biodiversität - Wissen wir, was uns erwartet?", während es am 11. Juli um die Sinne geht, wenn Prof. Dr. Hans-Ulrich Schnitzler und Dr. Annette Denzinger über das Thema "Sehen, was wir hören - Visualisierung von Sprache, Gesang und Musik in Echtzeit" referieren. Den Abschlussvortrag hält Prof. Dr. Anthony D. Ho am 18. Juli 2009, in dem er Antworten auf die Frage: "Stammzellen: Jungbrunnen aus dem eigenen Körper und anderen Quellen?" gibt.

    Die Vorträge finden jeweils samstags in der Zeit vom 2. Mai bis zum 18. Juli 2009 im Ulmer Stadthaus auf dem Münsterplatz statt und beginnen um 11.00 Uhr.

    Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, gegründet 1909, ist die wissenschaftliche Akademie des Landes Baden-Württemberg und eine der acht deutschen Akademien der Wissenschaften; 2009 feiert sie ihr 100-jähriges Jubiläum. Als außeruniversitäre Forschungsprojekte verantwortet sie derzeit 20 Forschungsvorhaben, in denen etwa 220 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die rund 180 gewählten Mitglieder der Heidelberger Akademie treffen sich als herausragende Vertreter ihrer jeweiligen Disziplin regelmäßig zum fächerübergreifenden Gespräch, die Akademie veranstaltet wissenschaftliche Tagungen sowie öffentliche Vortragsreihen. Mit der 2002 erfolgten Einrichtung eines Nachwuchskollegs (WIN-Kolleg), der Ausrichtung der "Akademiekonferenzen für junge Wissenschaftler" sowie durch die Vergabe von Forschungspreisen fördert sie herausragende jüngere Exponenten der Wissenschaft.

    Datum: ab 2. Mai 2009
    Beginn: 11:00 Uhr
    Ort: Münsterplatz 38, Stadthaus, Stadthaussaal, Ulm

    Rückfragen bitte an:

    Dr. Herbert von Bose
    Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Telefon: 06221 / 54 34 00
    Fax: 06221 / 54 33 55
    E-Mail: herbert.vonbose@adw.uni-heidelberg.de
    Internet: www.haw.uni-heidelberg.de


    More information:

    http://www.haw.uni-heidelberg.de/veranstaltungen/termine.de.html#heute Veranstaltungshinweis mit Wegbeschreibung


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    Seit Jahrzehnten bieten auf dem Ulmer Wochenmarkt rund 90 Marktleute mittwochs und samstags ihre Waren an. Ab dem 2. Mai 2009 wird es neben dem reichhaltigen Angebot auch noch "geistige Nahrung" geben, denn noch während der Marktzeiten ab 11.00 Uhr werden an jeweils 10 Samstagen Wissenschaftler einer breiten Öffentlichkeit Einblicke in unterschiedliche Forschungsgebiete geben.
    Seit Jahrzehnten bieten auf dem Ulmer Wochenmarkt rund 90 Marktleute mittwochs und samstags ihre War ...
    Source: (Copyright: Stadt Ulm)

    Mit ihren 20 Forschungsstellen und etwa 220 Mitarbeitern sowie ihrem Nachwuchsforschungs- programm WIN leistet die Heidelberger Akademie der Wissenschaften einen wichtigen Beitrag zur Grundlagen- forschung. Die von ihr publizierten Wörterbücher, Editionen und Werkausgaben sind für die Forschung in vielen Disziplinen unentbehrlich.
    Mit ihren 20 Forschungsstellen und etwa 220 Mitarbeitern sowie ihrem Nachwuchsforschungs- programm W ...
    Source: (Foto: Akademie/Oestergaard)


    Criteria of this press release:
    Environment / ecology, Information technology, Language / literature, Physics / astronomy, Religion
    transregional, national
    Advanced scientific education, Miscellaneous scientific news/publications
    German


     

    Seit Jahrzehnten bieten auf dem Ulmer Wochenmarkt rund 90 Marktleute mittwochs und samstags ihre Waren an. Ab dem 2. Mai 2009 wird es neben dem reichhaltigen Angebot auch noch "geistige Nahrung" geben, denn noch während der Marktzeiten ab 11.00 Uhr werden an jeweils 10 Samstagen Wissenschaftler einer breiten Öffentlichkeit Einblicke in unterschiedliche Forschungsgebiete geben.


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    Mit ihren 20 Forschungsstellen und etwa 220 Mitarbeitern sowie ihrem Nachwuchsforschungs- programm WIN leistet die Heidelberger Akademie der Wissenschaften einen wichtigen Beitrag zur Grundlagen- forschung. Die von ihr publizierten Wörterbücher, Editionen und Werkausgaben sind für die Forschung in vielen Disziplinen unentbehrlich.


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