Die deutschen Hochschulen stehen vor großen Herausforderungen: Sie müssen dem demographischen Wandel und den langfristig sinkenden Studierendenzahlen begegnen. Und sie müssen international konkurrenzfähig bleiben und die besten Köpfe für Forschung und Lehre gewinnen. Ehemals "weiche Faktoren" wie Familienfreundlichkeit, Internationalisierung sowie Forschungs- und Studienbedingungen werden zu entscheidenden Kriterien im Wettbewerb. Vor allem dort, wo der demographische Wandel weit fortgeschritten ist, scheint dies angekommen zu sein. Kann der Osten auf diese Weise langfristig der Abwanderung junger Menschen entgegenwirken? Und welche Faktoren sind für Hochschulen bundesweit wichtig, um international für Studierende und Wissenschaftler attraktiv zu bleiben und den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken?
Wir laden ein zum 12. Berliner Demographiegespräch
am 5. Mai 2009, 19 Uhr,
im Postfuhramt, Oranienburger Straße/ Ecke Tucholskystraße, Berlin.
Begrüßung
Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung
Diskussion
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer
Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektoren-konferenz, Vorstandsmitglied European University Association (EUA)
Hanna Gleiß, Studentin der Affaires Internationales am Institut d'Etudes Politiques in Paris
Moderation: Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs der Axel Springer AG
In den Berliner Demographiegesprächen werden seit April 2005 wechselnde Aspekte des demographischen Wandels diskutiert.
"Familie und demographischer Wandel" bildet einen Schwerpunkt in der Robert Bosch Stiftung. Seit 2004 befasst sich eine Expertenkommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Kurt Biedenkopf mit dieser Thematik.
Anmeldungen bitte bis Donnerstag, 30. April, an presse@bosch-stiftung.de.
Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit.
http://www.bosch-stiftung.de/demographiegespraech
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Press events
German

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