Wissenschaftler der Universität Stuttgart und der Technischen Universität Sankt Petersburg werden künftig leichteren Zugang zu den Informationsquellen beider Hochschulen haben. Die Grundlage dafür ist ein Kooperationsvertrag, den der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel, und der Direktor der Universitätsbibiliothek Stuttgart, Werner Stephan, zusammen mit ihren russischen Kollegen Prof. Andrej Rudskoj, Prorektor für Wissenschaft, und Prof. Aleksandr I. Plemnek, Direktor des Informationszentrums der TU Sankt Petersburg, vor wenigen Tagen in Sankt Petersburg unterzeichneten.
Das in der Geschichte der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen bislang einmalige Abkommen verschafft den Angehörigen der Universität Stuttgart den Zugang zu mehr als 1.500 russischen Fachzeitschriften, die für die hier vertretenen Studien- und Forschungsrichtungen von besonderem Interesse sind. Der russischen Seite wurde die Lieferung von wissenschaftlichen Aufsätzen aus den über 2.000 Druckzeitschriften zugesichert, die an der Universitätsbibliothek Stuttgart gehalten werden. Mit vereinbart wurden der freie Zugang in der jeweiligen Muttersprache zu den elektronischen Recherche- und Katalogsystemen der Bibliotheken beider Universitäten und der Austausch von Druckschriften (unter anderem Bücher, Zeitschriften, Konferenzberichte, Dissertationen und Ähnliches). Auch die Versorgung mit Monographien und Kopien wissenschaftlicher Texte auf der Grundlage des internationalen Leihverkehrs aus den jeweiligen Bibliotheksbeständen gehört zu den Vereinbarungen. Realisiert werden soll der Zugang durch die Verlinkungen der Homepages in der jeweiligen Muttersprache der anderen Seite und über automatisierte Datenbanken.
Weitere Informationen bei Ottmar Pertschi, Universitätsbibliothek Stuttgart,
Tel. 0711/685-83509, e-mail: pertschi@ub.uni-stuttgart.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Cooperation agreements
German

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