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05/13/2009 10:41

Doppel-Jubiläum an der Open University und Open University Business School

Beatrix Polgar-Stüwe Pressearbeit
Open University

    Die britische Open University feiert ihr 40jähriges Jubiläum, die Open University Business School ihr 25jähriges Bestehen. Mit jährlich 220.000 Studierenden zählt die Open University zu den größten Hochschulen Europas. Insgesamt bietet sie 70 Studienfächer im tutorbetreuten Fernunterricht. Alle akademischen Abschlüsse sind international anerkannt. Der MBA verfügt über die drei maßgeblichen internationalen Akkreditierungen. Mehr als zwei Millionen Menschen haben in der Vergangenheit an der Open University eine universitäre Hochschulausbildung abgeschlossen. Vor kurzem wurde der zwanzigtausendste MBA-Absolvent mit der begehrten Urkunde in Business Management ausgezeichnet.

    Die Universität erhielt im letzten Finanzjahr rund 15 Millionen Euro Forschungsgelder für ihr Exzellenzzentrum. Gemäß ihres offenen Statutes ermöglichte die Open University tausenden Erwachsenen aller Altersstufen eine universitäre Ausbildung, die ihr Bildungspotenzial zuvor nicht verwirklichen konnten. 44 Prozent der BA-Studienanfänger besitzen keine Hochschulzugangsberechtigung, wie sie von konventionellen Bildungseinrichtungen verlangt wird.

    "Was macht die Open University so einzigartig verglichen mit herkömmlichen Universitäten?" Dieser Frage geht Professor James Fleck, Dean der Open University Business School in seinem Grußwort anlässlich des Doppeljubiläums nach. Die Open University Business School gehöre zweifelsohne zusammen mit der Open University zu den größten didaktischen Innovationen im Weiterbildungssektor des 20. Jahrhunderts. Waren vor dem Internetzeitalter nächtliche BBC-Fernsehsendungen mit Bildungsthemen gefragt, war die OU vor wenigen Jahren die erste britische Universität, die große Teile ihres Studienmaterials via iTunes und der OpenLearn-Plattform frei verfügbar ins World Wide Web stellte. Den besonderen Erfolg der Open University begründeten aber vor allem die vielen Menschen, die täglich größtes Engagement und leidenschaftliche Begeisterung für ihre Hochschule bewiesen, hebt James Fleck hervor. Das seien die Tutoren und Dozenten, die wissenschaftlichen Mitarbeiter, Professoren und die Studierenden. Der OU-Dean würdigte besonders die vielen MBA-Ehemaligen, von denen sich zahlreiche aktiv im internationalen Alumni-Netzwerk engagieren. Auch in Deutschland sind eine Reihe OU-Ehemaliger neben ihrem Beruf als Tutor tätig. "Als Dozenten füllen sie unsere Studienunterlagen mit Leben, indem sie das Theoretische in praxisbezogene Anwendungen aus ihrem Geschäftsalltag umsetzen. Zusammen sind wir eine starke Gemeinschaft und wollen auch in Zukunft auf dem neusten Stand der akademischen Managementweiterbildung und an der Spitze der Forschung stehen", sagt Fleck.

    In Deutschland studieren jährlich etwa 600 meist Berufstätige für ihren MBA. Die aktiven MBA-Alumnis sind auch hierzulande zahlreich. Kürzlich lud die OUBS-Alumni Vereinigung in München zu einem Vortrag über internationale Managementtechniken ein. Bei dieser Veranstaltung, an der 60 Ehemalige teilnahmen, bot sich die Gelegenheit, mehr über die persönlichen Erfahrungen deutscher MBA- und Master-Absolventen zu erfahren.

    Besonders hilfreich fand Alumnus Mattias Huber die ihm vermittelten Theorien des System-Denkens und des kooperativen Stakeholder-Konzeptes mit verschiedenen Interessengruppen. Diese Managementprozesse seien ihm in den vergangenen drei Jahren in Fleisch und Blut übergegangen. "Es gibt kein Konzept, in welches ich diese Modelle heute nicht einflechten möchte", erklärt Mattias Huber MBA, im IT Governance bei einer Großbank beschäftigt. "Mich beeindruckt noch heute, wie die OUBS schon immer und lang vor der heutigen Finanzkrise kritisches Denken konsequent geschult hat, und nicht eine blinde Gläubigkeit gegenüber verengenden Rezepten, wie beispielsweise dem Shareholder-Value." Die MBA-Studieninhalte der Open University Business School seien wegweisend, da die Universität getreu ihrer ursprünglichen sozialen 'Gene' zu einer verantwortungsvollen und ethischen Dimension des unternehmerischen Handelns anleite, führt Huber aus.

    Berufliche und private Horizonterweiterung sowie die Fähigkeit, Widerstände im Rahmen des unternehmerischen Change Managements auflösen zu können oder idealer Weise gar nicht erst entstehen zu lassen, betrachtet Diplom-Ingenieur Frank Wagner als wichtigsten persönlichen Nutzen seines MBA-Studiums. Der bei Hewlett Packard tätige europäische SAP Services Business Manager sagt: "Die Inhalte meines MBA kann ich in Kombination mit meinem Informatik-Background hervorragend einsetzen. Diese Kenntnisse zählen zum Rüstzeug eines jeden guten Business Managers. Reflektiert man mit dem neu erworbenen Wissen, in welchen Situationen man vorher Erfolge hatte oder auch einmal einen Misser-folg verbuchen musste, dann gehen einem zahlreiche Lichter auf." Markus Pransky, der bei der Open University trotz Job, Hausbau und Familie einen Master of Science absolvierte, meint, der Abschluss habe definitiv dazu beigetragen, seine Karriere positiv zu beeinflussen. "Der Studienerfolg und die erlernten Inhalte verbessern den internen und externen Auftritt und damit auch die erfolgreiche berufliche Weiterentwicklung", bemerkt Pransky. Nicht zu vergessen sei auch der Blick über den Tellerrand, der einem durch das Studium vermittelt werde und den man betriebsintern gerne übersähe, meint der 41-jährige gelernte Bankfachwirt und MSc aus München.

    Weitere Informationen: Open University Business School, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail: T.Sage@open.ac.uk oder http://www.open.ac.uk/germany

    Über die Open University Business School:
    Die Open University Business School ist eine Fakultät der Open University. Als größte britische staatliche Universität mit über 200.000 Studierenden ermöglicht die Open University akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Gute Englischkenntnisse sind wichtig. Denn an der Fernuniversität wird nur Englisch gesprochen. Alle Hochschulabschlüsse sind in Deutschland und international anerkannt. Die Open University Business School gilt als größte Business School in Europa und ist führender Anbieter von MBA-Abschlüssen im Vereinten Königreich. Sie verfügt über die drei internationalen MBA-Akkreditierungs-Gütesiegel EQUIS, AACSB und AMBA und bietet eine große Auswahl an verschiedenen einführenden Studiengängen bis hin zu Master- und Promotionsstudiengängen. In Deutschland arbeitet die OU eng mit den Carl Duisberg Centren in Köln zusammen, einem führenden Dienstleister im Bereich der internationalen Aus- und Weiterbildung und mit der Universität Hamburg.


    More information:

    http://www.open.ac.uk/germany
    http://www3.open.ac.uk/events/20081016_34321.JPG "Foto Prof. Fleck 300 px"


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    Professor James Fleck
    Professor James Fleck


    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Personnel announcements, Studies and teaching
    German


     

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