idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
05/13/2009 11:46

44. DDG-Tagung: Therapien für Kinder und Jugendliche mit Diabetes

Beate Schweizer Pressestelle
Deutsche Diabetes Gesellschaft

    Leipzig - Übergewicht und Bewegungsmangel führen in Deutschland zu einer wachsenden Anzahl von Jugendlichen mit Diabetes Typ 2. Zurzeit sind es rund 200 Neuerkrankungen jährlich. Sinnvolle Therapien für die Betroffenen und Präventionsmaßnahmen, um die Erkrankung in jungen Jahren zu verhindern, sind Themen der diesjährigen Tagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Leipzig. Zukünftige Therapien für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 diskutieren Experten in einem weiteren Symposium. An der bisher unheilbaren Stoffwechselerkrankung leiden 25 000 Heranwachsende bis 19 Jahre. Die Jahrestagung der DDG findet vom 20. bis 23. Mai 2009 im Congress Centrum Leipzig statt.

    Chronisch kranke Kinder benötigen speziell auf sie abgestimmte Behandlungskonzepte, die über eine medizinische Behandlung hinausgehen. "Wir müssen alles tun, damit Kinder mit Diabetes Typ 1 und ihre Familien auch die pädagogischen, sozialen und psychologischen Folgen der schweren Stoffwechselerkrankung meistern können", betont Professor Dr. med. Wieland Kiess, Direktor der Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche, Universität Leipzig. Bisher ist Diabetes Typ 1 unheilbar und die Betroffenen ihr Leben lang auf Insulin durch Spritzen, Pens oder Pumpen angewiesen. Zukünftige Therapien könnten jedoch die Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse aufhalten beziehungsweise diese wiederherstellen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Therapien stellen Experten auf einem Symposium der DDG-Jahrestagung in Leipzig vor.

    Ursache für Diabetes Typ 2 ist - neben genetischer Vorbelastung und Übergewicht - auch der Lebensstil. Wer sich wenig bewegt, trägt schon im Kindesalter ein hohes Risiko. Elf bis 13 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig und etwa sechs bis acht Prozent sogar fettleibig. "Zehn bis 20 Prozent aller adipösen Kinder haben eine Fettleber oder eine Kohlenhydratstoffwechselstörung im Sinne von Typ 2 Diabetes", meint Professor Kiess. Frühes Übergewicht im Säuglings- und Kleinkindalter sei besonders gefährlich.

    Wie erkrankte Kinder und ihre Familien unterstützt werden können und welche Präventionsmaßnahmen für Diabetes Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll sind, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DDG im Vorfeld der 44. Jahrestagung der DDG am 14. Mai 2009 in Leipzig.

    Terminhinweise:

    Vorab-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
    Donnerstag, 14. Mai 2009, von 11.00 bis 12.00 Uhr
    Frauen- und Kinderzentrum des Universitätsklinikums Leipzig
    Raum D 0015 "Ludwig Cerutti", Liebigstr. 20a, 04103 Leipzig

    Symposium:
    Immunintervention bei Kindern mit Typ 1 Diabetes: Realität und Zukunft
    Donnerstag, 21. Mai 2009, von 16.45 bis 18.15 Uhr
    Mehrzweckfläche 3/4 des Congress Center Leipzig (CCL)
    Messe-Allee 1 (Eingang Glashalle), 04356 Leipzig

    Symposium:
    Typ 2 Diabetes im Kindes- und Jugendalter - was tun?
    Samstag, 23. Mai 2009, von 10.15 bis 11.45 Uhr
    Vortragssaal 2 des Congress Center Leipzig (CCL)
    Messe-Allee 1 (Eingang Glashalle), 04356 Leipzig

    Ihr Kontakt für Rückfragen/Akkreditierung zur 44. DDG-Tagung:
    Pressestelle DDG
    Beate Schweizer
    Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
    Tel.: 0711 8931 295, Fax: 0711 8931 167
    Schweizer@medizinkommunikation.org


    More information:

    http://www.ddg2009.de 44. Jahrestagung der DDG vom 20. bis 23. Mai in Leipzig
    http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de DDG im Internet


    Images

    Criteria of this press release:
    Medicine
    transregional, national
    Scientific conferences
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).