Brigitte Kudielka, Professor of Health Psychology an der Jacobs University Bremen, ist seit Mai 2009 als aktives Mitglied in der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs, http://www.dgps.de/) unter Leitung von Prof. Dr. Sigrun Heide-Filipp tätig. Sie vertritt damit die Jacobs Universität auf nationaler Ebene in der Psychologie. Kudielka folgt auf Prof. Dr. Melanie Caroline Steffens von der Friedrich-Schiller Universität Jena, die zuvor zwei Jahre lang in der Kommission tätig war.
In ihrer Funktion als Kommissionsmitglied nimmt Prof. Kudielka auf Antrag der für ein psychologisches Forschungsvorhaben verantwortlichen Person zur ethischen Vertretbarkeit der Ziele und Verfahrensweisen dieses Vorhabens Stellung. Als ethisch fragwürdig gelten vor allem solche Projekte, die untersuchten Personen Risiken zumuten, oder in denen die Probanden nicht vollständig über Ziele und Verfahren der Studien aufgeklärt werden. "Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich gebeten wurde, meine Expertise bei einer solch ebenso sensiblen wie wichtigen Angelegenheit einbringen zu dürfen", freut sich Prof. Kudielka über ihre neue Aufgabe. "Als Mitglied der Kommission möchte ich verstärkt dazu beitragen, das ethische Bewusstsein von Forschern meines Fachbereichs zu schärfen und der Verantwortung gegenüber Individuen und Gesellschaft im Rahmen wissenschaftlicher Forschung gerecht zu werden."
Brigitte Kudielka studierte Psychologie an der Universität Trier und promovierte dort 2000 mit Auszeichnung. Im Anschluss forschte sie an verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen, darunter in der Abteilung für Experimentelle Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in Chicago im Labor von Professor Cacioppo und an der ETH Zürich. 2004 wurde Kudielka von der DFG in das Emmy-Noether-Programm aufgenommen und leitet seither eine Nachwuchswissenschaftlergruppe, die sie an der Universität Trier ansiedelte. Seit dem Juni 2008 ist sie als Professor of Health Psychology an das Jacobs Center der Jacobs University tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich biologische und psychologische Determinanten der individuellen Stressregulation. So untersucht sie die Mechanismen der Entstehung stressbezogener Gesundheitsstörungen sowie biologische und psychologische Faktoren der individuellen Stressbewältigung. Für ihre Arbeiten wurde sie bereits mit dem Biological Psychology Author Award des Elsevier Verlags für die meistzitierte Publikation der Jahre 2006 und 2007 und dem Herbert Weiner Early Career Award 2009 der American Psychosomatic Society (APS) ausgezeichnet.
Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) ist eine Vereinigung der in Forschung und Lehre tätigen Psychologen und Psychologinnen. Aufgaben und Ziele der Deutschen Gesellschaft für Psychologie sind auf die die Förderung und Verbreitung der wissenschaftlichen Psychologie ausgerichtet. Der rechtsfähige Verein mit Sitz in Göttingen hat derzeit rund 2000 Mitglieder und bildet zusammen mit dem BDP die Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen.
Brigitte Kudielka, Professor of Health Psychology an der Jacobs University
Criteria of this press release:
Medicine, Psychology
transregional, national
Personnel announcements
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).