idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore



Share on: 
06/03/2009 15:57

Gesundheitsfördernde Stoffe aus Beerenobst im Fokus eines Gießener Verbundprojekts

Lisa Dittrich Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Justus-Liebig-Universität Gießen

    1,8 Millionen Euro Gesamtförderung für Gießener Ernährungswissenschaftler, Mediziner und Chemiker sowie externe Forschungseinrichtungen - Kick-off am 8. Juni 2009

    So genannte Smoothies, pürierte Obstgetränke, sind nicht nur in Mode, sondern könnten nach Meinung vieler Wissenschaftler auch sehr gesund sein. Grund sind unter anderem die natürlichen Farbstoffe der Früchte, so genannte Anthocyane, die vor allem in Beerenobst vorkommen. Mit einem neuen Verbundprojekt der Justus-Liebig-Universität, das im Rahmen der Fördermaßnahme "Ernährungsforschung - für ein gesundes Leben" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit insgesamt 1,8 Millionen gefördert wird, soll unter anderem mit neuen Lebensmitteln auf der Basis von Beerenobst eine bessere Versorgung der Bevölkerung mit Anthocyanen erreicht werden.

    "Anthocyane in Fruchtsäften aus Beerenobst - In vivo-Studien zu Bioverfügbarkeit und Wirkungen auf die Mikroflora" heißt das Projekt, an dem neben drei Fachbereichen der Universität Gießen (FB08, FB09 und FB11) auch die Forschungsanstalt Geisenheim, das Forschungsinsitut für Kinderernährung Dortmund und das Max-Rubner-Institut Karlsruhe beteiligt sind. Die Kick-off-Veranstaltung findet am Montag, 8. Juni 2009, um 14 Uhr im Institut für Ernährungswissenschaft, Wilhelmstraße 20 im dortigen Hörsaal statt. Die Federführung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Clemens Kunz (Professur für Ernährung des Menschen - Ernährungsphysiologische Bewertung von Lebensmitteln).

    Schwerpunkte des Verbundvorhabens sind unter anderem Untersuchungen zum Gehalt von Anthocyanen in Beerenobst, zur Analytik dieser Substanzen, zum Einfluss von anthocyan- und ballaststoffreichen Produkten auf inflammatorische Prozesse und auf die Mikroflora von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen oder zur Erfassung der üblichen Zufuhr dieser Stoffe bei Kindern. Ein Ziel ist unter anderem, neue lebensmitteltechnologische Verfahren bei der Herstellung von Getränken so einzusetzen, dass die erwünschten sekundären Pflanzenstoffe im Endprodukt zusammen mit Ballaststoffen erhalten bleiben.

    Die Medien sind zur Kick-off-Veranstaltung, bei der auch die Teilprojekte vorgestellt werden sollen, herzlich eingeladen.

    Termin:
    Montag, 8. Juni 2009, 14 Uhr, Institut für Ernährungswissenschaft, Wilhelmstraße 20, Gießen

    Kontakt:
    Prof. Dr. Clemens Kunz, Institut für Ernährungswissenschaft
    Wilhelmstraße 20, 35392 Gießen
    Telefon: 0641 99-39041, Fax: 0641 99-39049
    E-Mail: clemens.kunz@ernaehrung.uni-giessen.de


    Criteria of this press release:
    Biology, Chemistry, Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
    transregional, national
    Cooperation agreements, Research projects
    German


    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).