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06/04/2009 17:15

Lange Nacht der Wissenschaften am 13. Juni erstmals auch an der Universität Potsdam

Sylvia Prietz Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit
Universität Potsdam

    Mit einem Rockkonzert startet die Universität Potsdam am 13. Juni 2009 in die 9. Lange Nacht der Wissenschaften, in der sich zum ersten Mal auch die Türen der Potsdamer Hochschule öffnen. Schauplatz ist der Campus in Golm, wo Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Sabine Kunst, um 18.00 Uhr die Besucher begrüßen. Den musikalischen Auftakt geben Suse Jank und Band mit "DDR-Rockmusik zwischen Anpassung und Aufklärung", einem Konzert zum gleichnamigen Forschungsprojekt des Instituts für Musik und Musikpädagogik.

    Bereits ab 17.00 Uhr öffnen die zehn "Themenhäuser", in denen Vorträge und Experimente, Filme und Ausstellungen Einblick in den akademischen Alltag geben. Wie dieser im Alten Rom ausgesehen hat, lässt sich um 20.00 Uhr im "Haus der Muse" nachvollziehen, wo Historiker und klassische Philologen mit Wein, Gelage und schönen Künsten ein römisches Symposium nachstellen. Einige Jahrhunderte später, im Mittelalter, sind es die überlieferten Schriften, die die Geschichtsforscher faszinieren. Das "Scriptorium" im Haus der Geisteswissenschaften vermittelt hiervon einen Eindruck. Das "Literarisches Quartett" Potsdamer Literaturwissenschaftler beschäftigt sich hingegen mit Gedichten und hat sich für sein Streitgespräch einen Überraschungsgast eingeladen.

    Dass es sich auch ohne Worte sinnvoll kommunizieren lässt, zeigen die Kognitionswissenschaftler, die in ihrem Babylabor die Blickbewegungen kleiner Kinder messen. Experimentierfreudige Besucher können dort in die Rolle der Probanden schlüpfen. Überall auf dem Campus gibt es Aktionen zum Mitmachen. So können in "Darwins Garten" im Haus der Geo- und Lebenswissenschaften die Experimente des berühmten Botanikers nachvollzogen und anschließend exotische Pflanzendrinks verkostet werden. Wie die Biologen heute arbeiten, zeigt ein Blick durchs Rasterelektronenmikroskop. Die Forscher erklären, wie sie mit Lasertechnik kleinste Objekte, wie Fett- und Eiweißtröpfchen in der Milch, vermessen. Und die Physiker demonstrieren, wie sie mit von Lasern erzeugten Lichtblitzen extrem schnelle Prozesse in Atomen und Molekülen untersuchen.

    Vom Mikrokosmos bis ins Weltall ist es in Golm nur ein kleiner Schritt. Die Astronomen der Universität führen durch die Sternwarte und berichten vom Saturnmond Enceladus, aus dessen Spalten Fontänen aus Wassergas und Eisteilchen entweichen. Eine imaginäre Reise in den intergalaktischen Raum wird die Zuhörer ebenso an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft führen wie eine Vorlesung im Institut für Mathematik, die sich auf die Spuren der Unendlichkeit begibt. Über die theoretische Frage, ob die Menge der Sandkörner am Strand größer ist als die der Sterne am Himmel, lässt es sich auch im Konzert des Polizeiorchesters Brandenburg noch nachdenken, wenn die Musikstudenten in Musicalsongs Sonne, Mond und Sterne besingen. In umgekehrte Richtung, vom Himmel auf die Erde, blicken unterdessen die Geowissenschaftler, die mit Sattelitendaten brandenburgische Lebensräume erkunden.

    Alle Vorträge und Experimente in der Langen Nacht sind so konzipiert, dass sie von Besuchern unterschiedlichen Alters verstanden werden können. Zusätzlich gibt es spezielle Angebote für Kinder. So darf im Mini-Exploratorium alles angefasst, ausprobiert und in Gang gesetzt werden, während auf dem Matheparcours allein mit dem Kopf Knobelaufgaben zu lösen sind. Kinder unter sechs Jahren haben zur Langen Nacht freien Eintritt. Schüler, Studierende und Auszubildende zahlen 8 Euro, Erwachsene ohne Ermäßigung 12 Euro. Das günstige Familienticket für bis zu fünf Personen kostet 24 Euro.

    Das vollständige Programm der Langen Nacht der Wissenschaften der Universität Potsdam ist unter www.uni-potsdam.de/lndw abrufbar.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Die Lange Nacht der Wissenschaften an der Universität Potsdam findet am 13. Juni 2009 um 17.00 Uhr am Universitätskomplex Golm, Karl-Liebknecht-Str. 24-25, statt.

    Als Vertreter der Medien sind Sie dazu herzlich eingeladen.

    Für weitere Informationen steht Ihnen Janny Armbruster vom Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit der Universität Potsdam, Tel.: 0331/977-1496, E-Mail: jarmbrus@uni-potsdam.de zur Verfügung.

    Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2009/pm127_09.htm im Internet abrufbar.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications
    German


     

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