Die Leibniz-Gemeinschaft begrüßt die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der Exzellenzinitiative und des Paktes für Forschung und Innovation. Dies sei "ein wichtiges Signal, das genau zur rechten Zeit kommt", sagt Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft.
"Die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der Exzellenzinitiative und des Paktes für Forschung und Innovation ist ein wichtiges Signal, das genau zur rechten Zeit kommt." So kommentiert Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, die heute getroffene Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten für das "Paket der Pakte". Der bisherige Pakt für Forschung und Innovation habe die Leibniz-Gemeinschaft weit vorangebracht, sagt Rietschel. "Das damit etablierte Wettbewerbsverfahren bei der Vergabe der Paktmittel hat unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Schub verliehen und zu zahlreichen innovativen Projekten geführt."
Der Leibniz-Präsident ist sich mit seinen Kollegen aus anderen Wissenschaftsorganisationen einig, dass die Investition in Bildung und Forschung gerade in Zeiten der Krise die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nachhaltig stärken wird. Rietschel: "Wir danken dem Bund - insbesondere der Ministerin für Bildung und Forschung, Prof. Annette Schavan - und den Ländern dafür und verstehen die heutige Entscheidung auch als Verpflichtung, mit unserer Arbeit zur Zukunftsfähigkeit des Landes beizutragen."
Mit dem Paket aus den drei Pakten werden insgesamt 18 Milliarden Euro in den nächsten Jahren in Forschung und Lehre investiert. Diese Mittel kommen sowohl den Universitäten und Hochschulen als auch den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu Gute.
Ansprechpartner:
Josef Zens, Pressesprecher der Leibniz-Gemeinschaft
Schützenstraße 6a
10117 Berlin
030 / 20 60 49-42
zens@leibniz-gemeinschaft.de
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 86 außeruniversitäre Forschungsinstitute
und Infrastruktureinrich-tungen für die Wissenschaft sowie drei assoziierte
Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamt-gesellschaftlich relevante
Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich
verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und
anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung Wert auf
wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung
Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute
beschäftigen mehr als 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie werden
gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,1
Milliarden Euro, wovon ca. 230 Millionen Euro aus Drittmitteln stammen.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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