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06/09/2009 15:20

TU Braunschweig: Flieger "Carolo" wird Zweiter beim Wettbewerb der Mikroflugzeuge in Florida

Dr. Elisabeth Hoffmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

    Mit ihrem selbst entwickelten Mikroflugzeug "Carolo" haben drei Studenten der Technischen Universität Braunschweig, Jan Bolting, Martin Stolle und Jens Kosmann, jetzt den zweiten Platz im Outdoor-Wettbewerb der "Micro Air Vehicles" in Florida gewonnen.

    In der Woche vom 1. bis 5. Juni fand der internationale Wettbewerb für Mikroflugzeuge in Pensacola im Westen von Florida statt. Fünf studentische Teams aus Australien, Europa und den USA zeigten, wie die kleinsten Flugzeuge der Welt den Himmel erobern. Die drei Studenten der Technischen Universität Braunschweig studieren im 4. Semester Maschinenbau und gehören der akademischen Studentengruppe für Mikroflugzeuge an. "Dieser Erfolg kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da die drei gerade erst ihr Vordiplom absolvieren und erst danach mit dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik beginnen", erläutert der Betreuer des Teams, Prof. Peter Vörsmann, Leiter des Institutes für Luft- und Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig.

    Das selbst entwickelte Mikroflugzeug Carolo wiegt noch nicht einmal 500 Gramm und hat eine Spannweite von 48 Zentimetern. Die im Flugwettbewerb geforderten Aufgaben hinsichtlich Präzisionsnavigation, automatischer Landung und Abwurf eines "Paintballs" sowie die Erkennung von Zielen am Boden mit einer Videokamera konnten sie mit Abstand als Beste erfüllen. Nur weil auch die Größe des Flugzeuges in die Gesamtwertung einging, landeten sie im Gesamtklassement auf Platz zwei, denn die Konkurrenz flog mit einem Mikroflugzeug von unter 40 Zentimeter Spannweite.

    Unterstützt wurden die Studenten durch Prof. Peter Vörsmann sowie seinem Mitarbeiter Dipl.-Ing. Thomas Krüger. Besonderer Dank gilt auch dem Unternehmen Mavionics, einer High-tech-Ausgründung der TU Braunschweig. Die Mavionics stellte den von ihr entwickelten Autopiloten zur Verfügung, der mit Kreiseln und Beschleunigungsmessern ganze 24 Gramm wiegt. Die Studenten nutzten die Hardware, um darauf die Flugregelung für den Autopiloten zu programmieren und somit den völlig automatischen Flug demonstrieren zu können. Möglich wurde die Teilnahme der Studenten durch den Braunschweigischen Hochschulbund, der die Reisekosten für unsere Studenten übernommen hat.

    Nächster Wettbewerb 2010 in Braunschweig

    Die nächste internationale Konferenz für Mikroflugzeuge und der nächste internationale Wettbewerb werden 2010 in Braunschweig stattfinden, wobei die "Indoor-Konkurrenz" in der Volkswagenhalle ausgetragen wird. Die Studenten der TU Braunschweig werden dann mit ihrem neuesten "Carolo" dabei sein.

    Kontakt:

    Prof. Peter Vörsmann
    Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme
    Hermann-Blenk-Str. 23
    38108 Braunschweig
    Tel.-Nr.: +49 (0)531 391 9966
    peter.voersmann@tu-braunschweig.de


    More information:

    http://www.tu-braunschweig.de/ TU Braunschweig
    http://www.ilr.ing.tu-bs.de/ Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig
    http://robotics.ece.uwf.edu/imav09/index.html Homepage des Wettbewerbs


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    Nicht schön, aber dafür sehr erfolgreich: "Carolo"
    Nicht schön, aber dafür sehr erfolgreich: "Carolo"
    Source: TU Braunschweig / ILR

    Das Team mit "Carolo", v.l.:  Martin Gunkel (Kommilitone von der Universität Karlsruhe), Jan Bolting, Martin Stolle, Jens Kosmann, Prof. Peter Vörsmann, Thomas Krüger
    Das Team mit "Carolo", v.l.: Martin Gunkel (Kommilitone von der Universität Karlsruhe), Jan Bolting ...
    Source: TU Braunschweig / ILR


    Criteria of this press release:
    Electrical engineering, Information technology, Mechanical engineering, Traffic / transport
    transregional, national
    Contests / awards, Studies and teaching
    German


     

    Nicht schön, aber dafür sehr erfolgreich: "Carolo"


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    Das Team mit "Carolo", v.l.: Martin Gunkel (Kommilitone von der Universität Karlsruhe), Jan Bolting, Martin Stolle, Jens Kosmann, Prof. Peter Vörsmann, Thomas Krüger


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