Innovation hat viele Gesichter: Energieersparnis, Steigerung der Ausbeute, mehr Nachhaltigkeit oder eine verbesserte Produktqualität können die Wettbewerbsposition von Unternehmen langfristig stärken. Der Ausgangspunkt ist für gewöhnlich eine fundierte Beratung über Möglichkeiten, Marktchancen und potenzielle Entwicklungspartner. Mit dem Programm "Innovationsmanagement" fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Ideenfindung und Umsetzung. Für die Metropolregion Bremen Oldenburg wurde das ttz Bremerhaven zum Beratungsunternehmen im Programm "Innovationsmanagement" ernannt.
ttz Bremerhaven beweist Gespür für Marktchancen
Der Weg zur Problemlösung ist mit Pragmatismus, Vorstellungskraft und der genauen Kenntnis des Ist-Zustandes gepflastert. Als praxisorientierter Dienstleister haben die Wissenschaftler am ttz Bremerhaven gelernt, Prozesse mit den Augen von Produzenten zu sehen und mit den Möglichkeiten modernster Technologien zusammenzuführen. Diese Fähigkeit empfiehlt das Unternehmen für die neue Beraterrolle, die ihm das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Programmes "Innovationsmanagement" übertragen hat.
Um die Krisenstarre zu überwinden und Zukunftspotential aufzubauen, ist For-schung und Entwicklung der Königsweg. Nicht mehr, sondern klüger produzieren lautet dabei die Devise. Dafür müssen ausgetretene Pfade verlassen werden - oh-ne eigenes Risikokapital ein Wagnis, vor dem besonders kleinere Betriebe zurück-schrecken. Durch die Erschließung von Fördermitteln für Innovationsvorhaben - zwischen 45 und 55 Prozent werden erstattet - soll sich dieses Risiko vermindern. Auch die anteilige Refinanzierung von Transaktionskosten bei Technologiekooperationen hilft, Synergien zu erschließen.
Beratung wirkt als Initialzündung des Innovationsprozesses. Dafür steht Unter-nehmen eine begrenzte Anzahl von Gutscheinen zur Verfügung, die die Kosten einer ersten Einschätzung komplett abdecken. Das Programm ist modular aufge-baut und umfasst drei Leistungsstufen: Zunächst erfolgt die Kalkulation des Innovationspotenzials bzw. eine Machbarkeitsstudie. Empfehlungen zur Vorgehensweise erleichtern die nächsten Schritte. Dann startet die Entwicklung eines Realisierungskonzeptes. Es wird geprüft, welche Technologien im speziellen Fall die effektivste Problemlösung bieten. Dabei werden alle vielversprechenden Varianten geprüft und Finanzierungsmöglichkeiten durchgespielt. Eine Lösung kann hier zum Beispiel ein gefördertes Projekt der Verbundforschung sein, für das das ttz Bremerhaven geeignete Partner empfiehlt und den Antrag vorbereitet.
Nach Bewilligung des Projektes unterstützt das ttz Bremerhaven seine Kunden durch externes Projektmanagement. Dabei wird die Einhaltung des Zeit- und Kostenplans ebenso sichergestellt wie die Erreichung der inhaltlichen Ziele. Abschließend nimmt der "Innovationsmanager" eine Auswertung vor und spricht Empfehlungen für eine Weiterführung des Ansatzes aus.
Die Handlungsgrundlage für die beratende Tätigkeit ist die eigene Akquisestärke des Unternehmens. "Das ttz Bremerhaven hat sich als Forschungseinrichtung mit der höchsten Drittmittelquote einen Namen gemacht. Eine sichere Beherrschung der Förderklaviatur war für diesen Erfolg entscheidend und kann auch Unterneh-men helfen, Zeit und Personalkosten einzusparen", erläutert ttz-Geschäftsführer Werner Mlodzianowski. Ziel ist nicht nur die Stärkung der unternehmerischen Wirtschaftskraft, sondern auch der Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region.
Gerade über Mittelständler mit bis zu 100 Arbeitskräften und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanzsumme von maximal 10 Mio. Euro spannt das Programm den Schirm auf: Laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau haben Großunternehmen und der öffentliche Dienst von 2003 - 2005 in Deutschland 100.000 Stellen gestrichen. Die 3,5 Mio. deutschen Mittelständler haben in dieser Phase dagegen 400.000 Arbeitsplätze geschaffen und sind besonders im Ausbildungsbereich überdurchschnittlich aktiv. Sie bauen darüber hinaus nicht nur Kapazitäten in Ballungsgebieten, sondern auch in ländlichen Regionen auf. Das Programm "Innovationsmanagement" läuft bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich in den neuen Bundesländern und wurde nun auf acht weitere Regionen ausgeweitet.
Kontakt:
ttz Bremerhaven
Benjamin Küther
Telefon: 0471 / 4832-121/-140; Fax: 0471 / 4832-129
E-Mail: bkuether@ttz-bremerhaven.de
Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Team ausgewiesener Experten in den Bereichen Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik, Analytik sowie Wasser-, Energie- und Landschaftsmanagement, Gesundheitssysteme sowie Verwaltung & Software.
http://www.ttz-bremerhaven.de
http://www.inno-beratung.de
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Contests / awards, Transfer of Science or Research
German

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