Mehr als 50 Wissenschaftler und Vertreter aus kleinen und mittelständischen Betrieben aus Berlin-Brandenburg und der Toskana trafen sich am Freitag, dem 12. Juni 2009, im Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) auf dem Forschungscampus Berlin-Buch zu einem sogenannten "matchmaking event". Das Treffen ist das Erste in einer Reihe von Zusammenkünften, die im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes EPISODE in den beiden Regionen stattfinden werden. Ziel von EPISODE ist es, die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bereich der strukturbiologischen Pharmaforschung in Berlin-Brandenburg und der Toskana zu intensivieren.
"Biologicals", biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe, sind "echte Innovationen mit unbestreitbarem Therapienutzen" attestiert der Bremer Gesundheitswissenschaftler Gerd Glaeske in seinem soeben veröffentlichen Arzneimittelreport. Doch die Kosten für die Entwicklung neuer Wirkstoffe sind enorm. Kooperationen zwischen akademischer Forschung und biotechnologisch arbeitenden Unternehmen können die Entwicklung neuer Wirkstoffe beschleunigen und neue Wege in der Medikamentenentwicklung aufzeigen. Im Rahmen des EU-geförderten Projektes EPISODE veranstaltet das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) mit seinem Projektpartner BioTOP und den Partnern aus der Toskana daher am 12. Juni 2009 ein Kooperationstreffen, das den Austausch zwischen Forschungseinrichtungen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen aus pharmazeutisch arbeitenden Firmen in beiden Regionen ermöglichen soll.
Das gemeinsame Projekt zielt in erster Linie auf die Intensivierung der Zusammenarbeit und umfasst eine Potenzialanalyse, spezifische Öffentlichkeitsarbeit, die Erschließung neuer Finanzierungsquellen sowie die Unterstützung beim Aufbau von Forschungsstrukturen in anderen Regionen. Dabei steht das Acronym EPISODE für "Exploiting the Potential of Structural Biology through NMR and Associated Technologies. Opportunities for the Economic Development of the Biotechnology and Pharmaceutical Industries in Tuscany, Berlin-Brandenburg and Beyond."
"Zu den Stärken der Regionen Berlin-Brandenburg und Toskana gehört die Strukturbiologie" sagt Hartmut Oschkinat, Direktor des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie und einer der Hauptinitiatoren des Treffens. "Diese wird in Zukunft eine der Grundlagen für die Etablierung neuer Wirkstoffentwicklungsstrategien sein."
Die Teilnehmer kamen aus den folgenden Forschungseinrichtungen und Firmen:
Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)
BioTOP Berlin-Brandenburg
Jerini AG
RiNA GmbH
Regione Toscana
Consorzio Interuniversitario Risonanze Magnetiche di Metalloproteine Paramagnetiche (CERM Magnetic Resonance Center)
Toscana Life Sciences
ProtEra Srl
FiorGen onlus
Centro Regionale di Competenza - Diagnostica e Farmaceutica Molecolari (Campania Region)
Camera di Commercio di Firenze
Weitere Informationen über das Projekt:
Dr. Anne Hoener
EU Liaison Officer
Leibniz-Institut fuer Molekulare Pharmakologie (FMP)
im Forschungsverbund Berlin e.V.
Robert-Roessle-Str. 10
13125 Berlin
Germany
phone: +49-(0)30-94793 286
fax: +49-(0)30-94793 109
e-mail: hoener@fmp-berlin.de
EPISODE Meeting am 12. Juni 2009 am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie
Source: Foto: Britta Horstmann
Criteria of this press release:
Biology, Chemistry
transregional, national
Research projects, Scientific conferences
German

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