Das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte. Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert" startet zum Herbst dieses Jahres in eine zweite Förderperiode: Nach positiver Begutachtung stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Ausbildung exzellenter Nachwuchswissenschaftler Fördermittel in Höhe von insgesamt gut zwei Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird das 2005 an der Georg-August-Universität eingerichtete Kolleg seine erfolgreiche Arbeit vom 1. Oktober 2009 an für weitere viereinhalb Jahre fortsetzen. Das Promotionsprogramm ist Teil der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen.
Göttingen, 25. Juni 2009 - Pressemitteilung Nr. 127/2009
Zweite Förderperiode für das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte"
DFG bewilligt zwei Millionen Euro für die Ausbildung exzellenter Nachwuchswissenschaftler
(pug) Das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte. Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert" startet zum Herbst dieses Jahres in eine zweite Förderperiode: Nach positiver Begutachtung stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Ausbildung exzellenter Nachwuchswissenschaftler Fördermittel in Höhe von insgesamt gut zwei Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird das 2005 an der Georg-August-Universität eingerichtete Kolleg seine erfolgreiche Arbeit vom 1. Oktober 2009 an für weitere viereinhalb Jahre fortsetzen. Das Promotionsprogramm ist Teil der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen.
Anliegen des Graduiertenkollegs ist es, Entstehung und Bedeutung von Generationen mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und Umbrüche kritisch zu hinterfragen. Dabei geht es um kulturelle Identitätspolitik, künstlerische Stilbildung und ökonomische Ressourcenverteilung, aber auch um politische Konfliktsituationen und geschichtliche Tradierung. "Im Verbund historisch arbeitender Kultur- und Sozialwissenschaftler wollen wir ,Generation' neben Klasse, Geschlecht und Ethnizität als Kategorie der Differenzierung in einem interdisziplinären Forschungsfeld etablieren", erläutert der Sprecher des Kollegs, der Historiker Prof. Dr. Bernd Weisbrod.
Für die Doktoranden am Graduiertenkolleg stehen in der zweiten Förderperiode 16 Stipendien zur Verfügung. Zudem werden eine Postdoktorandenstelle und ein Qualifizierungsstipendium finanziert. Betreut werden die Kollegiaten von Hochschullehrern des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte sowie von Wissenschaftlern aus der Deutschen Philologie, der Islamwissenschaft, der Kulturanthropologie und Europäischen Ethnologie, der Kunstgeschichte, der Pädagogik, der Soziologie und der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Das Forschungs- und Studienprogramm umfasst Seminare, Kolloquien, Symposien und Vorträge sowie internationale Autumn Schools. Darüber hinaus verbringen die Doktorandinnen und Doktoranden ein Semester im Ausland.
Informationen im Internet sind unter abrufbar.
Kontaktadresse:
Prof. Dr. Bernd Weisbrod
Georg-August-Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-4657, Fax (0551) 39-4632
e-mail: sekweisb@gwdg.de
http://www.generationengeschichte.uni-goettingen.de
Criteria of this press release:
Cultural sciences, History / archaeology, Social studies
transregional, national
Research projects, Science policy
German

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