Energie- und Wasserverbrauch werden für Delphin-Lagune und Manatihaus verringert - DBU: 120.000 Euro
Nürnberg. Der Tiergarten der Stadt Nürnberg setzt beim Bau der Delphin-Lagune und des dazu gehörenden Tropenhauses für die Seekühe (Manatihaus) auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit und strebt einen Energie-Standard nahezu wie für Passivhäuser im Schwimmbadbereich an. Dafür wird der Wärmeschutz der Gebäudehülle ebenso optimiert wie der Energieverbrauch für die Beheizung, Belüftung und Beleuchtung des Hauses. Gegenüber der ersten Planung nach gängigem Standard sollen der Heizenergiebedarf um rund 62, der Strombedarf um etwa 54 Prozent verringert werden. Ebenfalls aus ökologischen Gründen wird der geplante Wasserverbrauch so gering wie möglich gehalten werden. Die Deutsche Bundes¬stiftung Umwelt (DBU), deren Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde das Bewilligungsschreiben heute an Tiergartendirektor Dr. Dag Encke überreichte, fördert den besonders sparsamen Verbrauch von Energie in der Planung und den Einsatz von Dämm-, Heiz- und Lüftungstechnik mit 120.000 Euro.
Brickwedde freute sich, Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann, Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl und Tiergartendirektor Encke das Bewilligungsschreiben für die Fördermittel heute überreichen zu können. "Mit den Geldern unterstützen wir vor allem die Planungsphase für das Manatihaus und gewähren einen Baukostenzuschuss für ausgewählte Komponenten. Dazu gehören ein erhöhter Wärmeschutz an der gesamten Hüllfläche des Gebäudes sowie eine hocheffiziente Gebäude- und Wassertechnik", so Brickwedde. Das zukünftige Manatihaus, das als überfluteter tropischer Dschungel neben den namengebenden Seekühen verschiedene Urwaldbewohner beherbergen soll, ist mit einer Fläche von etwa 700 Quadtratmetern, die Hälfte davon Wasser, geplant.
Bereits 2005 wurde das erste technische Konzept der baulichen und anlagetechnischen Planungen für die Delphin-Lagune erstellt. Seit 2007 unterstützt das Kommunale Energiemanagement (KEM) beim Hochbauamt der Stadt Nürnberg diese Planungen besonders im Bezug auf die Beheizung und Belüftung des Neubaus und der entsprechenden Regelungstechnik. "Das fast vollständig verglaste Manatihaus erweist sich dabei als besonders anspruchsvoll", so Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl. "Das dort herrschende Tropenklima soll schließlich auch im kalten Nürnberger Winter mit einem geringen Energieverbrauch erreicht werden. Dies mit möglichst hoher Energieeffizienz wirtschaftlich zu erreichen, ist die größte Herausforderung. Die Förderung der DBU zeigt, dass das Vertrauen in uns groß ist, dies zu bewältigen."
Tiergartendirektor Encke betrachtet die Förderung durch die DBU als Auszeichnung für die Klimaschutzbemühungen des Tiergartens und versteht die Würdigung als Ansporn. "Unser Ziel ist es, die Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten für das Manatihaus soweit wie möglich zu reduzieren, um ein ökologisches und ökonomisches Optimum zu erreichen. Wir werden erneuerbare Energien einsetzen, um unsere Kohlendioxidemissionen zu verringern. Die größte Herausforderung sehen wir darin, den Heizenergie- und Strombedarf weiter zu senken", so Encke.
Nach der Inbetriebnahme wird das gesamte Projekt für mindestens drei Jahre durch das Kommunale Energiemanagement in einer Monitoringphase messtechnisch begleitet. Die so gewonnenen Erkenntnisse können auf vergleichbare Gebäude der Tierhaltung und in Landschaftsparks wie auch auf Schwimmhallen und Thermalbäder übertragen werden.
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Die Seekühe im Tiergarten der Stadt Nürnberg sollen sich wohlfühlen. Gleichzeitig soll aber für den ...
Criteria of this press release:
Biology, Construction / architecture, Environment / ecology, Zoology / agricultural and forest sciences
transregional, national
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German

Die Seekühe im Tiergarten der Stadt Nürnberg sollen sich wohlfühlen. Gleichzeitig soll aber für den ...
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