idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
07/01/2009 15:32

Verbindungswege verknüpfen

Kathleen Christochowitz Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Gesellschaft

    Bis die Waren beim Kunden ankommen, legen sie über Straßen, auf Schienen und Schiffen einen langen Weg zurück. Die einzelnen Transportdienstleister benutzen für die Abwicklung komplizierte Informationssysteme, die jedoch nicht miteinander vernetzt sind. Um ein effizientes Zusammenspiel der Schnittstellen Wasser-Schiene-Straße zu ermöglichen, wird ein zentrales automatisiertes Informationssystem für die Route Nord-Ost und Südeuropa erarbeitet.

    Das Vorhaben wird in einem kürzlich gestarteten Gemeinschaftsprojekt umgesetzt, an dem verschiedene Seehäfen wie Wismar, Stralsund, Fracht- und Fischereihafen Rostock, Binnenhafen Magdeburg sowie Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer IFF Magdeburg und das Fraunhofer IGD Rostock mitwirken.
    Mit diesem Wissenskonzept werden die Potenziale heimischer Seehäfen gestärkt und für das Land Mecklenburg- Vorpommern neue Wirtschaftsbereiche in Europa erschlossen.
    Bekanntlich führen viele Wege zum Ziel. Für Reedereien und Speditionsfirmen soll der Transport von Gütern jedoch kostengünstig sein, und die Waren müssen schnell den Bestimmungsort erreichen. Die Prognosen sagen zudem einen überdurchschnittlich wachsenden Güterumschlag an deutschen Seehäfen voraus, was zu zeitlichen Engpässen im Transport führen kann. Mit dem Aufbau einer "intelligenten", elektronischen Logistikplattform können künftig die Transportprozesse besser wirtschaftlich koordiniert und Hinterlandanbindungen einbezogen werden. Durch die digitale Wissensvernetzung können Stauungen an Umschlaghäfen verhindert, wetterbedingte Verspätungen angezeigt oder Liefertermine und Ladungsflächen zwischen Reedereien und Spediteuren untereinander abgestimmt werden. Mit diesen Vorteilen werden Kosten eingespart und gleichzeitig die Umwelt geschont.

    Um das Informationssystem länderübergreifend auf den Weg zu bringen, wird das Projekt IMOTRIS mit internationalen Partnern wie dem Seehafen St. Petersburg in Russland, dem Unternehmen Holz Cluster Steiermark Österreich und den Seehäfen Finnland und Lettland realisiert. IMOTRIS steht für Intermodales Transport Routing Informations-System und wird mit einer Laufzeit von drei Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

    Kontakt:
    Dipl.-Inf. Guntram Flach
    Fraunhofer IGD
    Joachim-Jungius-Str. 11
    18059 Rostock
    Telefon: 0381 40 24-150
    E-Mail: guntram.flach@igd-r.fraunhofer.de


    Images





    Criteria of this press release:
    Information technology, Traffic / transport
    transregional, national
    Cooperation agreements, Research projects
    German


     


    For download

    x

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).