Die Universität Bayreuth wird künftig noch intensiver darauf hinarbeiten, dass aus innovativen Ideen und Entwicklungen aus der Forschung junge Firmen entstehen, die von Oberfranken aus erfolgreich am Markt agieren. Dr. Andreas Kokott, Diplom-Chemiker und Magister der Technologie für Umweltwissenschaften, bietet seit Mai 2009 professionelle Unterstützung für Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren, die als Existenzgründer auf eigenen Beinen stehen wollen. Da Kokott zugleich für die Erfinderberatung zuständig ist, kann er seine patentrechtliche Expertise auch in die Überprüfung von Geschäftsideen einbringen.
Bayreuth (UBT). Die Universität Bayreuth wird künftig noch intensiver darauf hinarbeiten, dass aus innovativen Ideen und Entwicklungen aus der Forschung junge Firmen entstehen, die von Oberfranken aus erfolgreich am Markt agieren. Dr. Andreas Kokott, Diplom-Chemiker und Magister der Technologie für Umweltwissenschaften, bietet seit Mai 2009 professionelle Unterstützung für Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren, die ihr in der Universität erworbenes Know-How in die wirtschaftliche Praxis umsetzen und als Existenzgründer auf eigenen Beinen stehen wollen. Kokott ist als neuer Mitarbeiter bei Dr. Heinz-Walter Ludwigs in der Kontaktstelle für Technologietransfer tätig, die Servicekompetenzen in den Bereichen Innovationsberatung, Patentwesen und Existenzgründung bündelt.
Die Serviceleistungen von Kokott erstrecken sich auf den gesamten Prozess der Unternehmensgründung. Dazu zählen erste Beratungsgespräche, die kritische Erörterung von Geschäftsideen sowie von wirtschaftlichen und technologischen Kriterien, die gemeinsame Erarbeitung einer Businessplanung und die Akquise von Fördergeldern, aber auch die kompetente Begleitung junger Unternehmen während der Startphase und darüber hinaus.
Bei der Umsetzung von Gründungsideen in neue Produkte und Dienstleistungen gewinnen auch schutzrechtliche Aspekte immer stärker an Bedeutung. Deshalb kommt den gründungsinteressierten Mitgliedern der Universität zugute, dass Kokott hier zugleich für die Erfinderberatung zuständig ist und seine patentrechtliche Expertise in die Überprüfung von Geschäftsideen einbringen kann.
Zudem werden Kontakte zum Beraternetzwerk "Alt hilft Jung Bayern e.V." vermittelt, in dem sich erfahrene Unternehmersenioren zusammengeschlossen haben, um Existenzgründern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seit mehr als zehn Jahren sind dieses Beraternetzwerk und der Technologietransfer der Universität Bayreuth durch ein Partnerschaftsabkommen miteinander verbunden.
Vor kurzem hat die Universität Bayreuth gemeinsam mit der Universität Bamberg und den Hochschulen Coburg und Hof die Initiative "4 hoch 2 für Oberfranken" ins Leben gerufen. Am 9. Juni startete die Initiative mit einer Kickoff-Veranstaltung in Coburg. Zahlreiche prominente Vertreter aus Wirtschaft und Politik nahmen daran teil und bekundeten öffentlich ihre Unterstützung für das Vorhaben, Ausgründungen aus der Wissenschaft offensiv zu fördern. Gemeinsam wollen die oberfränkischen Hochschulen die Studierenden und Lehrenden an ihren jeweiligen Standorten für das Thema Existenzgründung sensibilisieren und deutlich machen, dass aus der selbständigen Umsetzung neuer Forschungsideen attraktive berufliche Perspektiven resultieren können. Die Gründungsberater der vier Hochschulpartner werden schon im kommenden Wintersemester 2009/2010 konkrete Maßnahmen ergreifen, um das Gründungswesen in die Lehre zu integrieren. Die Studierenden sollen bereits im Hörsaal ein realistisches Bild von den Voraussetzungen für eine berufliche Selbständigkeit gewinnen. In Workshops, Exkursionen und Gastvorträgen sollen sie sich mit den Chancen, aber auch mit den Risiken der Existenzgründung auseinandersetzen.
Die Gründerberatung der Universität Bayreuth wird ihre Mitwirkung in "4 hoch 2 für Oberfranken" zunächst auf die naturwissenschaftlich-technischen Fachrichtungen konzentrieren. In diesen Bereichen arbeitet rund die Hälfte der 200 Bayreuther Professuren, hier studiert mehr als ein Drittel der 9.100 Studierenden. Alle vier oberfränkischen Hochschulen wollen interne Strukturen und Abläufe aufbauen, die eine Gründerkultur dauerhaft fördern und dazu beitragen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schneller und in größerem Umfang als bisher wirtschaftlich verwertet werden. Langfristig ist der Ausbau eines umfassenden gründungsbezogenen Netzwerks in und für Oberfranken geplant.
Das Projekt "4 hoch 2 für Oberfranken" wird von 2009 bis 2011 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über das Programm EXIST III und auch von der Oberfrankenstiftung gefördert. Kooperationspartner sind das netzwerk/nordbayern und das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft (BF/M) an der Universität Bayreuth. In Bayreuth ist das Vorhaben in einen zentralen Servicebereich der Universität eingebettet, dem Fachleute für das Patentwesen, für Industrieprojekte, für Förderprogramme und für Forschungsmarketing angehören. "Aufgrund dieser Vernetzungen unterschiedlicher Kompetenzen bildet sich in Bayreuth eine innovative Infrastruktur heraus, wie sie für ein modernes Gründungswesen unverzichtbar ist", erläutert Dr. Andreas Kokott.
Kontaktadresse:
Dr. rer. nat. Andreas Kokott
Universität Bayreuth
Kontaktstelle für Technologietransfer
E-Mail: gruendungsberatung@uni-bayreuth.de
Telefon: 0921 / 55-7608
Gründungsberater Dr. Andreas Kokott (re.) mit Dr. Heinz-Walter Ludwigs in der Kontaktstelle für Tech ...
Source: Bild: Forschungsmarketing Universität Bayreuth. Bild zur Veröffentlichung frei.
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Gründungsberater Dr. Andreas Kokott (re.) mit Dr. Heinz-Walter Ludwigs in der Kontaktstelle für Tech ...
Source: Bild: Forschungsmarketing Universität Bayreuth. Bild zur Veröffentlichung frei.
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